Gefährlicher Pilz: Rußrindenkrankheit befällt Konrad-Adenauer-Park

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In der vergangenen Woche mussten mehrere Bäume im Willicher Konrad-Adenauer-Park  gefällt werden. Mindestens 7 größere Baume sind von der Rußrindenkrankheit betroffen. Auslösend und begünstigend für die Verbreitung der Krankheit war wohl der immense Hitze- und Trockenheitsstress, dem die Bäume im vergangenen Dürresommer ausgesetzt waren.

Die Rußrindenkrankheit, die vorrangig Ahorne befällt, führt unaufhaltsam zum Absterben der Bäume. Der Schimmelpilz Cryptomstroma corticale, ein so genannter Schwächeparasit, befällt Bäume, die ohnehin angegriffen sind. Am meisten betroffen sind Spitz-Ahorn, Feld- und Berg-Ahorn. Im Verlauf der Krankheit reißt die Rinde ein und blättert ab. Namensgebend für den Pilz sind die dann zum Vorschein kommenden schwarzen Pilzsporen. Sie geben dem Stamm den Anschein, als wäre dieser mit Ruß überzogen. Der Baum stirbt nach und nach unweigerlich ab.

Zudem bilden sich an den befallenen Stellen Sporen, die in die Umgebung abgegeben werden. Für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen oder einer allergischen Vorbelastung können die Sporen gesundheitsgefährdend sein! Daher sind auch betroffene Teilbereiche im Konrad-Adenauer-Park aktuell abgesperrt.

Gerade in Gebieten mit einem hohen Ahorn-Anteil, sowie in Alleen oder städtischen Parks und Gärten breitet sich der Pilz durch die geringen Abstände zwischen den einzelnen Bäumen sehr schnell aus. Deshalb handelt die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit einem Baumsachverständigen jetzt schnell, so der Technische Beigeordnete Gregor Nachtwey gegenüber unserer Redaktion. Die betroffenen Bäume wurden bereits entfernt.