Home Politik Görtz begrüßt Wiederaufnahme der Förderung für energieeffiziente Gebäude

Görtz begrüßt Wiederaufnahme der Förderung für energieeffiziente Gebäude

von Willich erleben

„Der Einsatz der CDU auf allen Ebenen hat sich gelohnt. Ohne unseren massiven Druck hätte die Ampelkoalition den Förderstopp nicht rückgängig gemacht“, freut sich der Willicher CDU-Chef Guido Görtz. Sofern sie förderfähig seien, sollen alle bis zum 24. Januar 2022 gestellten Anträge nun doch geprüft werden. Das helfe auch in der Stadt Willich. „Das ist gut, macht den Vertrauensschaden, den die Ampel aus SPD, Grünen und FDP verursacht hat, aber nur teilweise rückgängig. Das wird lange nachwirken, schadet dem Klimaschutz und behindert Investitionen in energetische Sanierungen. Das hektische Hin und Her innerhalb von nur einer Woche hätte man sich sparen können“, erklärt Görtz, der im Mai in Viersen, Schwalmtal und Willich für den Landtag kandidiert.

Eine gewisse Planungssicherheit hätten nun diejenigen, die bereits im Fördertopf seien. „Aber was ist mit denen, die darauf vertraut haben, dass die aktuelle Förderperiode erst am 31. Januar endet und eine neue daran unmittelbar anschließt? Auch die verdienen aus unserer Sicht Vertrauensschutz. Geht es nach der Ampel in Berlin, gucken die jetzt in die Röhre“, ärgert sich Görtz. Auch zukünftige Projekte – egal ob privat oder öffentlich – bräuchten verlässliche Rahmenbedingungen, so der CDU-Vorsitzende weiter: „Deshalb muss die Regierung nun schnellstmöglich ein Nachfolgeprogramm für energieeffizientes Bauen und Sanieren vorlegen. Wir als CDU Willich sehen, dass der Bedarf auch bei uns vor Ort groß ist und viele Bürgerinnen und Bürger sich den Traum vom umweltfreundlichen Eigenheim erfüllen oder aber in die energetische Sanierung investieren wollen. Dabei muss die Politik in Berlin verlässlich helfen und darf denen, die Umweltschutz umsetzen wollen, keine Steine in den Weg legen“, so Görtz.

Und weiter: „Für die Finanzierung der aufgelaufenen Anträge stehen laut Bund 5 Milliarden Euro jetzt zur Verfügung. Mit den künftig noch strengeren Anforderungen an die Gebäudeeffizienz werden auch die Kosten steigen. Wenn ich höre, dass die Förderung des Effizienzhaus-40-Programms zwar fortgeführt, aber bei einer Milliarde Euro gedeckelt werden und zudem bis Ende des Jahres befristet werden soll, befürchte ich, dass sich die Situation, die wir jetzt erleben, in wenigen Monaten wiederholen wird.“ Das aber müsse unbedingt verhindert werden.

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