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Görtz: Bundesregierung muss PCR-Test- und Laborkapazitäten erhöhen

von Willich erleben

„Der Höhepunkt der fünften Welle steht uns noch bevor“, ist sich der Willicher CDU-Chef Guido Görtz sicher: „Steigende Infektionszahlen führen schon jetzt dazu, dass die PCR-Tests knapp werden und die Kapazitäten der Labore an ihre Grenzen stoßen.“ Vor diesem Hintergrund wolle Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) jetzt eine Priorisierung bei den PCR-Tests vornehmen. Dies führe in der Folge zu Einschränkungen für die bundesweit vorbildlichen Kita- und Schultests mittels PCR-Pool- und Einzeltests in der Stadt Willich. „Das können wir so nicht hinnehmen. Der Bund muss umgehend die Rahmenbedingungen schaffen, damit PCR-Test- und Laborkapazitäten schnell erhöht werden, um Schülerinnen und Schüler sowie Kindergartenkinder im bisherigen Umfang vollständig testen zu können“, fordert Görtz.

„Dass Krankenhaus- und Pflegebeschäftigte sowie die Menschen in der Eingliederungshilfe und der Behindertenpflege bevorzugt berücksichtigt werden, ist richtig. Wir als CDU sind aber enttäuscht, dass PCR-Tests an Schulen und Kitas nicht auf der Prioritätenliste der Bundesregierung stehen. Sollte es bei der Entscheidung bleiben, müssen zumindest die Förderschulen im ganzen Kreis Viersen davon ausgenommen werden“, sagt Guido Görtz, der im Wahlkreis Viersen, Willich und Schwalmtal im Mai für den Landtag kandidiert. Außerdem sollten alle Bürger bei Corona-Verdacht oder Corona-Infektion, aber auch nach überstandener Corona-Infektion die Möglichkeit haben, durch einen PCR-Test Gewissheit zu bekommen. Der Bund müsse schnell Maßnahmen ergreifen und Gelder bereitstellen.

Der CDU-Landtagskandidat verweist darauf, dass die Landesregierung den von der Bundesregierung verlangten Wechsel der Teststrategie gut vorbereitet. „Dass sie ihn nicht gutheißt, ist absolut richtig und nachvollziehbar“, so Görtz weiter. Denn die Pläne von Gesundheitsminister Lauterbach gefährden nach Auffassung des Willicher CDU-Vorsitzenden die Sicherheit für Schüler, Lehrkräfte und Eltern. „Wir begrüßen angesichts des Zuwartens der Bundesregierung, dass die Landesregierung von Ministerpräsident Hendrik Wüst die bisherige Testkapazität in NRW von 500.000 pro Tag in der letzten Woche in Zusammenarbeit mit den Laboren auf mehr als 900.000 pro Tag erhöht hat. Absolut unverantwortlich ist es, die Sicherheit der jetzt verwendeten Schnelltests an Schulen infrage zu stellen“, sagt Görtz mit Blick auf diverse Äußerungen des Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion.

„Alle eingesetzten Tests erkennen Corona zuverlässig und führen dazu, dass Schülerinnen und Schüler in der Pandemie zu einer der bestgeschützten und -getesteten Gruppe gehören. Hier Zweifel und Ängste zu schüren, ist inhaltlich, politisch und moralisch grundfalsch.“

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