Grüne mit Haushalt 2019 zufrieden

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Foto: Horst Wiedemann

Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen sind mit dem beschlossenen Haushalt für die Stadt Willich insgesamt zufrieden. „Wir sind in Sachen ökologischere Mobilität und Verbesserungen bei Kitas und Schulen einen guten Schritt vorangekommen“, fast Fraktionsvorsitzender Dr. Raimund Berg die Grünen Schwerpunktsetzungen zusammen. Die Grünen konnten neben dem Antrag zur fahrradfreundlichen Stadt und die Förderung von Fahrradunterstellplätzen bei Mehrfamilienhäusern auch die Überarbeitung des Mobilitätskonzeptes durchsetzen.

„So viel Grün gab es bisher noch nie in Willich“ freut sich daher auch der Parteivorsitzende Merlin Praetor und stellt zugleich klar: „Wir haben unseren Antrag zu geringeren KiTa-Beiträgen in den Fachausschuss überweisen lassen, da zwischen Antragstellung und der Ratssitzung durch das Gute-KiTa-Gesetz eine neue Sachlage geschaffen wurde, die eine größere Entlastung der Eltern ermöglicht.“ Zudem gehen die Grünen in diesem Zusammenhang davon aus, dass auch noch zusätzliches Geld in die Qualitätsverbesserung der Einrichtungen investiert werden kann. Mit dem Prüfauftrag an die Verwaltung, wie viele Erzieher/innenstellen insgesamt in 2019 entfristet werden können und dem politischen Willen an die Obergrenze des hierbei fachlich möglichen zu gehen, erhalten die Erzieherinnen und Erzieher in 2019 mehr Arbeitsplatzsicherheit.

Im Schulbereich wurden im Grundsatz alle Maßnahmen, die für 2019 von der Verwaltung und den Fraktionen vorgeschlagen wurden mit den Stimmen der Grünen beschlossen. Auch beim Thema Multifunktionshalle an der Robert-Schuman-Gesamtschule ist man ein Stück weitergekommen. Wie der Kämmerer Kerbusch in der Ratssitzung erklärte, kann der Bau erst 2020 erfolgen, sodass aus Grüner Sicht die Klärung offener Fragen bis zur Maisitzung des Schulausschusses keinerlei Verzögerungen erzeugt. „Wir sind überzeugt, dass wir bis dahin ein umfassendes und gutes Prüfergebnis Seitens der Verwaltung erhalten werden“, stellen Fraktionsvorsitzender Dr. Berg und der Schulausschussvorsitzende Praetor übereinstimmend fest.