Neersen-Verkehr
Foto: Symbolbild

Die Verkehrssituation in Schiefbahn wird schon lange bei den Bürgern und in der Politik diskutiert. Aber das beauftragte neue Mobilitätskonzept für die Stadt Willich lässt noch auf sich warten. Daher haben die Willicher Grünen nun einen konkreten Vorschlag ausgearbeitet und beantragt, diesen im Zuge der weiteren Ausarbeitungen des beauftragten Planungsbüros konkret auf dessen Wirkungen hin zu untersuchen.

Der Vorschlag hat zum Ziel, den Durchgangsverkehr durch das überlastete Ortszentrum zu unterbinden, ohne die Zufahrten zu den vorhandenen Geschäften, Gebäuden und Parkplätzen zu tangieren. „Wir versprechen uns hierdurch eine deutliche Reduzierung des Verkehrs um die Kirche und auf der Hochstraße, die zu einer wesentlichen Erhöhung der Aufenthaltsqualität z.B. für die Außengastronomie und ein ungestörteres Shopping-Erlebnis für den Einzelhandel führt. Zudem ist es geeignet, den innerörtlichen Fahrradverkehr zu fördern und damit die Intention des zuletzt verabschiedeten Verkehrsszenarios voranzubringen“, sagt Christian Winterbach, Obmann der Grünen im Planungsausschuss.

„Der innerörtliche und außerörtliche Durchgangsverkehr wird dabei ausschließlich über das überörtliche Straßennetz sowie die Autobahn A52 geführt, so dass auch die Straßen wie die Willicher Straße, die Tupsheide und Königsheide sowie die Albert-Oetker-Straße zum Teil wahrscheinlich deutlich entlastet werden“, ergänzt Manuel Zach, ebenfalls Mitglied im Planungsausschuss. Die Grünen sind gespannt auf die Ergebnisse einer konkreten Verkehrsberechnung für das vorgelegte Konzept und hoffen, dass diese im Herbst vorliegen und diskutiert werden können.