Handwerker vom Niederrhein spenden Equipment für Kamerun-Hilfe

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Seniorchef Peter Caris (re.) von der Caris GmbH in Willich wünschte Alphonse Yombi vom Vorstand der „Deutschen Kamerun-Hilfe“ mit den gespendeten Maschinen viel Erfolg bei den Projekten in dessen Heimatland.

„Diese Hilfe zum selbstständigen Arbeiten und Lernen ist viel wichtiger als Geldspenden: Die Menschen in Kamerun wollen lernen und selber arbeiten“ – Alphonse Yombi, Vorstand der „Deutschen Kamerun-Hilfe e.V.“, freute sich sichtlich, dass er aus Aachen nach Willich kommen konnte, um Unterstützung für sein Land zu bekommen. In einer Gemeinschaftsaktion haben die Innung für das Metallhandwerk Krefeld / Kreis Viersen und die Willicher Caris GmbH des stellvertretenden Obermeisters Klaus Caris, eine große Sachspende für die Kamerun-Hilfe auf den Weg gebracht.

Im überbetrieblichen Ausbildungszentrum (ÜBA) der Innung in Krefeld waren sechs veraltete Transformatoren durch neue Geräte ersetzt worden, „über meinen Berufskollegen Norbert Weber aus Aachen hatte ich erfahren, dass die alten Transformatoren in Kamerun noch eine sinnvolle Nutzung erhalten können. Daher war unser ganzer Innungsvorstand einverstanden, diese zu spenden“, so Caris. Er hatte die Geräte aus dem ÜBA im eigenen Unternehmen überprüft und mit neuen Schweiß-und Massekabeln ausgestattet. Dazu stellte er noch eine Bohrmaschine, einen Schmiede- Schraubstock und ein weiteres Schweißgerät aus der eigenen Werkstatt zur Verfügung.

Die Deutsche Kamerun-Hilfe unterhält in Yaoundé in Kamerun eine Ausbildungswerkstatt, in der junge Kameruner in verschiedenen Projekten eine Fachausbildung erhalten. So gibt es eine Metallwerkstatt, eine Schreinerei, eine Nähschule und eine Krankenstation. Sie wurde 2002 von dem kamerunischen Ex-Fußballnationalspieler Yombi gegründet und ist als gemeinnützige Hilfsorganisation anerkannt.

Die Maschinen aus dem ÜBA und aus Willich werden jetzt in Aachen mit anderen Spenden zusammengestellt und dann per See-Container in das afrikanische Land gebracht.