Foto: CDU Willich

In einer kürzlich verschickten Anfrage an die Willicher Stadtverwaltung bittet die CDU-Fraktion, auf der kommenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am morgigen Mittwoch, um die umfangreiche Beantwortung rund um das Thema Inzidenzzahlen im Stadtgebiet.

„Die Inzidenzzahlen zur Corona-Pandemie steigen in den letzten Tagen sprunghaft an, auch im Kreis Viersen. Parlamente und Ministerien auf Bundes- und Länderebene scheinen derzeit unschlüssig zu sein, wie diese ‚4. Welle‘ aktiv bekämpft werden kann. Für die CDU-Fraktion stellt sich deshalb die Frage, welche Maßnahmen auf Kreis- und Stadtebene ergriffen werden können“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Paul Schrömbges in seiner schriftlichen Anfrage.

Im Detail sollen die Entwicklung der Inzidenzzahlen für den Kreis Viersen und die Stadt Willich in den letzten 7 Tagen dargelegt werden. Auch soll berichtet werden, ob es bei den Infektionen auffällige Schwerpunkte in bestimmten Altersgruppen oder Milieus gibt und welche Gegenmaßnahmen auf kommunaler Ebene eingeleitet werden können.

„Können oder sollen örtliche Gegenmaßnahmen in Kindergärten und Schulen, aber auch im Handel, in der Gastronomie oder für Veranstaltungen eingeleitet werden? Die CDU-Fraktion ist der Auffassung, dass insbesondere die ‚Dritt-Impfungs-Kampagne‘ deutlich intensiviert werden müsste. Bekanntlich sind Impf-Termine bei den Hausärzten für Vorerkrankte und ü-70-Jährige nicht kurzfristig zu erhalten. In der Diskussion stehen deshalb auch die Wiedereinrichtung des Impfzentrums in Dülken oder der Einsatz von mobilen Impfeinrichtungen. Kann die Stadt Willich hier initiativ werden?“, so Dr. Schömbges weiter.