Hilferuf aus Simbabwe erreicht Aktion und Mission Leprahilfe Schiefbahn

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Sr. Christiana Ebel mit kleinem Patienten (Foto: Archiv Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn e.V.)

Bei ihrem letzten Heimatbesuch im Herbst 2018 berichtete Schwester Christiana Ebel dem Vorstand der Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn bereits über die katastrophale Lage in Simbabwe.

Der Tod von 20 Menschen an der Cholera-Epidemie führte dazu, dass die Regierung im September 2018 den Ausnahmezustand für die Hauptstadt Harare ausrief. Nach mehreren staatlichen Erhöhungen der Benzinpreise gab es immer wieder Unruhen und Tote bei Protesten, Plünderungen und im Januar 2019 einen Generalstreik.

Die Lebenshaltungskosten sind ins Unermessliche gestiegen – Medikamente sind unbezahlbar geworden. Schwester Christiana betreibt in Troutbeck eine Krankenstation mit 120 Betten. Die Arbeitslosigkeit in der Region liegt bei über 80% – die Patienten können für ihre Behandlung nur in Naturalien bezahlen. Insgesamt gibt es 2.800 Waisenkinder – davon 600 komplett ohne Familie. Um diese Kinder kümmert sich Schwester Christiana mit 80 freiwilligen Helferinnen.

Nun bittet Schwester Christiana um eine Finanzhilfe, um die dringend notwendigen Medikamente im täglichen Kampf gegen Tuberkulose, Aids, Malaria und Cholera und Schlangenbisse kaufen und die Waisenkinder sowie die Patienten des Regina Coeli – Hospitals damit versorgen zu können.

Schwester Christiana Ebel ist seit mehr als 50 Jahren in Zimbabwe als Krankenschwester und Hebamme in der Regina Coeli Mission tätig und seit fast 40 Jahren mit der Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn verbunden.

Wer Schwester Christiana in Simbabwe unterstützen und dazu beitragen möchte, kann dies mit einer Spende auf das folgende Konto der Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn bei der Sparkasse Krefeld tun:

Konto: IBAN: DE40 3205 0000 0042 1109 08
Stichwort: Sr. Christiana