Hubertusschule: „Mobile Digitalwerkstatt“ zu Gast auf Schulhof

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Foto: HABA Digital GmbH / Simon Vollmeyer

„Doch, das hat wirklich total Spaß gemacht.“ Frida aus der 3a der Hubertusschule in Schiefbahn ist hörbar Feuer und Flamme. Wie fast alle ihre Mitschüler streckt sie den Daumen in die Höhe, als Trainerin Katarina Dopheide die Klasse nach der Einschätzung der selbstgedrehten Videos fragt, die man sich gerade gemeinsam auf dem großen Flatscreen angeschaut hat: „Super.“

Hintergrund: Frida und ihre Klasse kommen in den Genuss der „mobilen Digitalwerkstatt“, die in dieser Woche auf dem Schulhof der Hubertusschule Station macht.  Filme drehen, Roboter bauen, programmieren – all das und noch viel mehr steht auf dem Stundenplan. Das NRW-Schulministerium will mit diesem Angebot junge Schülerinnen und Schüler spielerisch an den Unterricht in einer digitalisierten Welt heranführen.

Schulleiterin Martina Ebert freut sich total, dass man den „Digital-Container“ vom Land an Land gezogen hat: Sie hatte sich für ihre Schule für das Projekt beworben und war über verschiedene Stufen ausgewählt worden. Jetzt haben nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrer was davon: Nachmittags gibt’s nämlich Fortbildung für die Pädagogen, und Ebert lobt vor allem Engagement und Flexibilität der beiden vom Ministerium mitgeschickten Trainerinnen Nina Redemann und Katarina Dopheide, die sich nicht nur „toll auf die Kinder“, sondern auch auf die speziellen Fragen und Vorstellungen der in Sachen „Digitales Lernen“ nicht eben unerfahrenen Kollegiums einlassen: „Eine tolle Truppe, da kommt richtig was bei rum.“

Ziel der Offensive ist laut Ministerium, Digitalisierung in Schulen gezielt für eine qualitative Erweiterung und Verbesserung des Unterrichts nutzen und immer dann zum Einsatz bringen zu können, wenn dadurch ein zusätzlicher pädagogischer Vorteil für die Schülerinnen und Schüler entsteht, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung: Medienkompetenz werde halt in der modernen Lebens- und Arbeitswelt immer wichtiger.

Also schickt man die mobilen Digitalwerkstatt „auf Tour“ in alle Kreise und kreisfreien Städte im Land: ein zwölf Meter langer und 20 Tonnen schwerer Truck, in dem Schülerinnen und Schüler ausprobieren können, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet. Das Ganze ist ein gemeinsames Projekt vom Schulministerium und der „HABA Digital GmbH“, die den kreativen Bildungs- und Erfahrungsraum rund um das digitale Lernen kindgerecht entwickelt hat.

Dabei werden den Kindern auf der einen Seiten die Chancen der Digitalisierung aufgezeigt, aber sie werden auch für Risiken der Mediennutzung sensibilisiert – und es gibt eben auch Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte und Eltern. Und auch 3a-Klassenlehrerin Lehrerin Sandra Thimm ist vom „digitalen“ Angebot als „Ankommer“ angetan: „Die Kinder waren wirklich von Anfang an begeistert und mit Spaß an der Sache dabei.“