Foto: Stadt Willich

Corona verhindert aktuell größere Reisen – darum nutzt der neue Düsseldorfer Generalkonsul Kiminori Iwama die „Urlaubszeit“, um gemeinsam mit seiner Frau Tomomi auch den Niederrhein als Teil seines neuen Wirkungskreises besser kennenzulernen. Grund genug für Bürgermeister Josef Heyes, Iwama und seine Frau erneut nach Neersen einzuladen.

Beide zeigten sich unter anderem vom Schloss Neersen – Stadtarchivar führte fachkundig durch die alten Gemäuer – und vom Kleinod Kapelle Klein Jerusalem (hier gab Bernhard Wöltgen vom Förderverein Kapelle Klein Jerusalem den kundigen „Fremdenführer“, unser Bild) sehr angetan.

Kiminori Iwama  ist trotz der Tatsache, dass er sein Amt als Generalkonsul von Japan in Düsseldorf als Nachfolger von Masato Iso im ersten Quartal dieses Jahres angetreten hat, in Sachen „Deutschland“ beileibe nicht unerfahren: Nach vierjähriger Tätigkeit an der Botschaft von Japan in Deutschland bis Juli 2018 war er als Protokollchef des japanischen Außenministeriums für verschiedene Aufgaben in Zusammenhang mit der Abdankung und der Inthronisierung des Kaisers von Japan tätig, bevor er nun nach eineinhalb Jahren nach Deutschland zurückgekehrt ist – seine vierte Tätigkeit in Deutschland, freilich seine erste in Nordrhein-Westfalen.