Es geht zurück nach Japan, genauer nach Tokio: Der Japanische Generalkonsul Masato Iso verlässt am 17. Januar das Düsseldorfer Generalkonsulat, und es war ihm ein Anliegen, sich persönlich bei Bürgermeister Josef Heyes auf Schloss Neersen zu verabschieden:

Gemeinsam mit Konsul Shinsuke Toda besuchte er also am Mittwoch Heyes, um sich für die gute Zusammenarbeit und die vielen gemeinsamen Aktivitäten in Sachen Deutsch-Japanische Freundschaft und Zusammenarbeit zu bedanken. Ein Dank, den Bürgermeister Josef Heyes nur zurückgeben konnte: Auch er lobte den mannigfachen, fachkundigen und sensiblen Einsatz Isos und seine häufige Willicher Präsenz in seiner relativ kurzen Düsseldorfer Amtszeit: „Sie waren uns immer ein verlässlicher, freundlicher und offener Gesprächspartner.“

Iso betonte, mit einem lachenden und einem traurigen Auge heim nach Tokyo zu gehen: Er freue sich natürlich auf seine Familie und seine Heimat, habe aber die Zeit am Niederrhein mit dessen freundlichen Menschen sehr genossen und auch noch „eine Menge Dinge vor“ gehabt.

Bevor sich Iso ins goldene Buch der Stadt eintrug („Sehr geehrter Herr Bürgermeister Josef Heyes, ich verspreche Ihnen, dass Sie und die Stadt Willich in meiner Erinnerung einen besonderen Platz einnehmen werden“), stießen Iso und Heyes stilecht und mit einem Sake und einem „Kampai“ (Prost) auf ein „Wiedersehen irgendwo auf der Welt“ an: Sayonara!

Der Generalkonsul in Düsseldorf hatte vor Wochenfrist schon beim traditionellen Empfang zum Geburtstag des japanischen Kaisers im Düsseldorfer Hotel Nikko seinen Abschied angekündigt. Es war übrigens das erste Fest dort für den neuen japanischen Kaiser Naruhito, der seine Regentschaft unter den Namen „Reiwa“ gestellt hat – und damit eine Zeit der „schönen Harmonie“ ankündigt.

Bei der Feier wurde dann auch bekannt, dass Isos Nachfolger der aktuelle Protokollchef des japanischen Außenministeriums, Kiminori Iwama, sein wird – dank mehrerer Dienstzeiten unter anderem in Berlin ebenfalls ein ausgewiesener Deutschlandkenner.