Judo Club Schiefbahn feiert Erfolge für Trainerinnen in Magdeburg und Warschau

Sarah-di-Sinno---Trainer-Inan-Tunc
Di Sinno setzte ihre Gegnerin von Anfang an unter Druck, ließ ihr kaum Chancen zu punkten und vorzeitig ins Finale ein.

Die Wettkampftrainerinnen des JCS Sarah di Sinno und Julia Ronken traten bei den Deutschen Taekwondo-Meisterschaften der Altersklasse U21 in Magdeburg bzw. bei einem Internationalen Weltranglistenturnier in Warschau an.

Sarah di Sinno traf im Magdeburger Halbfinale auf Mara Lucia Ranck aus dem niedersächsischen Stadthagen. Di Sinno setzte ihre Gegnerin von Anfang an unter Druck, ließ ihr kaum Chancen zu punkten und zog mit 32:5 Wertungen vorzeitig ins Finale ein. Hier wartete die zweifache Deutsche Vizemeisterin Mara Steinwagner aus Wiesloch in Baden-Württemberg. Nachdem die Willicherin mehrere klare Drehtritte auf die Weste erzielte und ihre Kontrahentin mehrfach angezählt werden musste, endete auch das Finale beim Stand von 31:9 wegen sportlicher Überlegenheit vorzeitig – di Sinno konnte ihre Juniorinnen-Karriere mit einem vierten Deutschen Meistertitel abrunden, und die Hoffnung auf ein gutes Abschneiden bei ihrer letzten Europameisterschaft in der Altersklasse U21 im November steigt… Zuvor geht es aber demnächst wieder auf internationale Punktejagd für das Olympiaranking.

Bei den Polish Open in Warschau, einem internationalen Weltranglisten-Turnier der G1-Kategorie, ging Julia Ronken an den Start. Die an Nummer 2 gesetzte Nationalkaderathletin bestritt in der mit 32 Kämpferinnen voll besetzten Gewichtsklasse ihren Auftaktkampf gegen Anastasia Solovieva aus der Weißrussischen Nationalmannschaft. Nach einer zunächst verhaltenen ersten Runde konnte Ronken in der Folge ihren Vorsprung immer weiter ausbauen und gewann deutlich mit 22:5 Punkten. Im Achtelfinale wartete Uxia Ogea Costas aus Spanien, und auch in diesem Kampf zeigte sie viel taktisches Geschick und entschied den Kampf mit 19:12 für sich. Im Viertelfinale musste sich die Sportstudentin aus Viersen mit Gabriela Briskarova aus der Slowakei auseinandersetzen.

In dem spannenden Kampf zeigte sie Übersicht und Nervenstärke und zog mit einem 11:9 ins Halbfinale ein. Hier entwickelete sich gegen die Russin Anastasia Kudryashova ein enger, ausgeglichener Kampf, in dem die Russin eine knappe Führung trotz beherzten Einsatzes Julias bis zum Schluss verteidigen konnte. Letztlich sicherte sie sich durch ihre guten Leistungen die Bronzemedaille und damit auch weitere wichtige Weltranglistenpunkte. In zwei Wochen geht es weiter nach Lettland zu den Riga Open. Derzeit gehört Julia zu den Top 30 ihrer Gewichtsklasse weltweit.