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Bei den Europameisterschaften der Studierenden in Zagreb ging für die Hochschule Düsseldorf Sarah Di Sinno, Trainerin des Judo-Club Schiefbahn an den Start.

Im Halbfinale traf sie auf Yelyzaveta Liuchkova aus der Ukraine. Zu Beginn ging die Willicherin durch klare Fausttreffer auf die Weste in Führung, und nach der ersten Runde stand es deutlich 8:3. In der zweiten und dritten Runde schmolz der Vorsprung, auch durch einige zweifelhafte Entscheidungen der Kampfrichterin, jedoch dahin. Letztendlich behielt Sarah aber die Nerven und entschied den Kampf mit 11:10 doch noch für sich.

Im Finale traf sie auf Zurine Padilla Escartin aus Spanien, die 2017 schon einmal im Endkampf gestanden hatte, für Sarah hingegen war es die erste Finalteilnahme bei einer Europameisterschaft. Der Kampf wurde von beiden Seiten sehr taktisch geführt, die Kämpferinnen hatten eine Menge Respekt voreinander. Nach drei spannenden Runden behielt Di Sinno bei extremer Hitze und trotz der Anspannung knapp mit 5:4 Wertungspunkten die Oberhand über die erfahrene Spanierin und sicherte sich den heiß begehrten Titel einer Europameisterin. „Nebenbei“ qualifizierte sie sich damit für die European Universities Games 2020 in Belgrad.

Eine Sommerpause ist für Sarah nicht in Sicht, neben dem studienbedingten Prüfungsstress schließt sich nun die Vorbereitung für die nächsten Weltranglistenturniere im September an.