Es war abzusehen, aber jetzt ist es offiziell: Die Stadt Willich hat das Oktoberfest der St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn nicht genehmigt – es findet nicht statt. „Wir wussten alle, dass angesichts der Entwicklung der Corona-Pandemie diese Entscheidung kommen würde und tragen sie natürlich im Sinne des Bevölkerungsschutzes zu 100 Prozent mit“, so Michael Klein, Brudermeister der Schiefbahner Schützen.

Im Vorgriff auf die zu erwartende Entwicklung hatte die Bruderschaft bereits den eigentlich im April geplanten Kartenvorverkaufstermin für das Oktoberfest nicht durchgeführt.

Klein lobt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Krisenstab, damit alle Beteiligten gut mit der ungewohnten Situation umgehen können. „Besonders freut mich aber, dass wir uns in dieser schwierigen und unerwarteten Situation auf unseren Kerngedanken – das Schützen der Bevölkerung – verstärkt konzentrieren. Die WhatsApp-Gruppe der Schiefbahner ‚Wir Schützen helfen‘, die zu Beginn der Corona-Einschränkungen am 23. März gestartet ist, hat sich verstetigt und wird fortgesetzt. Unsere Schützen bieten hilfebedürftigen Mitbürgern, aber auch zum Beispiel der Willicher Tafel, verschiedene Unterstützungsaktionen an“, beschreibt er.

Hilfe-Koordinatoren bleiben Basti Plum (Tel.: 0177-71922992) und Max Grein (Tel.: 0160-2379464). Per E-Mail sind sie unter wirhelfen@sebastianus.de zu erreichen.

Außerdem sammeln die Schiefbahner und Niederheider Schützen weiterhin Geldspenden für die gemeinsame Aktion „Schützen helfen“, die bedürftigen Mitbürgern eine finanzielle Unterstützung anbietet. Das Spendenkonto für „Schützen helfen“: Volksbank MG IBAN DE58 3106 0517 3102 7240 29

Infos auf: www.sebastianus.de