Die Kevelaer-Wallfahrt fand in diesem Jahr unter „Corona-Bedingungen“ statt, ist aber für die St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn eine wichtige Tradition. In der Mitte vorne der amtierende Schützenkönig Horst Meyer. Foto: St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn

An dieser Tradition halten die Schiefbahner Schützen auch unter Corona-Bedingungen fest: Die Schützen sind am zweiten September-Sonntag zur Wallfahrt nach Kevelaer gefahren.

Die Gruppe war kleiner als sonst: König Horst Meyer, seine Minister Guido Wyes und Basti Plum sowie Teile des Vorstandes um den ersten Brudermeister Michael Klein reisten mit ihren eigenen PKW an. Die Damen des Königshauses nahmen nicht teil, um die Gruppe kleiner zu halten und Rücksicht auf andere Kevelaer-Besucher zu nehmen.

Die Schiefbahner Schützen besuchten ein Pontifikalamt in der Basilika, das vom Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, zelebriert wurde. Danach gingen sie noch für ein kurzes Gebet zum Marien Denkmal.

Der Kreuzweg, der sonst fest zum Teil der Wallfahrt gehört, entfiel. Auch die sonst übliche Verleihung des Königssilbers in der Hubertus-Kirche in Schiefbahn fand am Nachmittag nicht statt: König Horst Meyer ist ja bereits 2019 in sein Amt eingeführt worden und verlängert seine Amtszeit, weil es in diesem Jahr kein Schützenfest und keinen Vogelschuss gegeben hat.

„Der Schutz der Menschen vor einer Ansteckung mit Covid 19 verändert ja vieles im Schützenwesen, aber die Wallfahrt ist ein fester Teil unseres Verständnisses als christliche Bruderschaft. Daher haben wir sie in dieser kleineren Form durchgeführt“, erklärt Brudermeister Klein.