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Kino und Kleinkunstbühne – neues GSG-Projekt

von Willich erleben
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Es geht darum zentrumsnahe Angebote im Bereich Kultur und Kleinkunst zu schaffen: Ein neues Projekt der Grundstückgesellschaft der Stadt Willich (GSS) ist an der Kreuzstraße 28 gestartet: Hier baut die GSG den Bereich um, in dem vor 40 Jahren der Kino-Betrieb stattgefunden hat. Hier entsteht ein Saal für Kino und Kleinkunst, in Abstimmung mit der Willicher Kulturverwaltung. In einer Ecke stehen noch einige alte Sitzreihen aus der Zeit der Kino-Nutzung. Sie werden in das Ausstattungskonzept integriert, ebenso wird eine alte Filmvorführ-Maschine als Deko stehen bleiben.

Eine Maßgabe gibt es schon – eine zeitgleiche Nutzung von Erd- und Obergeschoss ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Aktuell ist der Kino- und Kleinkunstbereich im ersten Obergeschoss noch leer. Eine frühere Wohnung dort soll als Sanitärbereich und Technikraum für Filmvorführung, Licht und Beschallung umgebaut werden. Die GSG strebt eine Fertigstellung der Arbeiten zur Gestaltung und Nutzung im Sommer 2022 an.

Allerdings ist organisatorisch schon einiges klarer: Bekanntlich gibt es seit Mai 2018 eine Kino-Initiative, die erst in der früheren Stadtschmiede einmal monatlich DVD-Vorführungen angeboten hatte. Federführend war dabei Nicole Düser, die mit ihrer Firma mehrere Kitas / Großtagespflegen (GTP) betreibt. Als sie die GTP in der Kreuzstraße 30 entwickelt habe, sei sie auf das Gebäude Kreuzstraße 28 aufmerksam geworden und habe von der früheren Nutzung als Kino erfahren. Mit Nachbarn im Gaspelshof habe sie mittlerweile den Verein „Lichtspieltheater Willich“ gegründet, sagte sie auf Anfrage der RP – wobei Corona-bedingt derzeit alles pausiert. Es gebe aber bereits einen Business- und Wirtschaftsplan.

Ein anderer Aspekt sind natürlich die Finanzen. Die GSG hat den gesamten Umbau mit einem möglichst geringen Budget geplant. Die Idee zu dem Projekt sei schon beim alten City-Management vor einigen Jahren entstanden. Es ist ein Element, um die Innenstadtkultur und die Belebung im Ortskern weiter voranzutreiben“, so Kerbusch.

Kerbusch bedauert ein Handicap: Es gibt keine Möglichkeit, den Zugang zum Kleinkunst- und Kinosaal im ersten Geschoss barrierefrei zu gestalten. Deswegen soll überlegt werden, regelmäßige Kinovorführungen auch im Saal Krücken anzubieten, der barrierefrei zugänglich ist.

Münchheide V

Auch die Weiterentwicklung der Gewerbegebiete Münchheide ist auf einem guten Weg. Die Rechtskraft des Bebauungsplans erwartet Willy Kerbusch Ende 2021/Anfang 2022. Derzeit haben die Erschließungsarbeiten für das zukünftige Gewerbegebiet Münchheide V begonnen – deswegen war in den vergangenen Wochen ein Bereich der Hanns-Martin-Schleyer-Straße gesperrt, Autofahrer wurden über die Jakob-Kaiser- und Hans-Böckler-Straße umgeleitet.

Die GSG möchte auf rund 18 Hektar auf der Tönisvorster Seite der A44 neue Gewerbeflächen anbieten, weil die Nachfrage aus den Unternehmen unverändert hoch ist.

Infos auf www.gsg-willich.de oder unter Tel: 02156 / 949 176

 

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