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Kreis Viersen schafft neues Zentrum für Kontaktnachverfolgung

von Willich erleben

Landrat Dr. Andreas Coenen hat gemeinsam mit Bundeswehr-Brigadegeneral Thorsten Gersdorf das neu vom Kreis geschaffene Zentrum für die Kontaktnachverfolgung Corona-Infizierter besucht. In der ersten Etage eines freistehenden Bürogebäudes in Grefrath wurden vom Gebäudemanagement und den IT-Experten des Kreises innerhalb weniger Wochen auf etwa 1000 Quadratmetern 50 Arbeitsplätze geschaffen und mit IT ausgestattet.

Der Kreis hat die Räume am Bronkhorster Weg 11 zunächst von Mitte November bis zum Ende des kommenden Jahres gemietet. Dort arbeiten seit dem 9. Dezember die 25 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die dem Kreis bei der Pandemiebekämpfung helfen, indem sie positiv auf Corona-Menschen getestete Menschen zeitnah informieren. Außerdem sind dort auch Erstermittler untergebracht, die im weiteren Verlauf den Kontakt zu den Infizierten halten.

Landrat Dr. Andreas Coenen sagt: „Mit dem neuen Zentrum für die Kontaktnachverfolgung entspannt sich die räumlich stark angespannte Situation im Kreishaus. Außerdem können sich die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr nun auf kurzem Wege mit den übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern austauschen. Der Kreis zeigt einmal mehr, dass er flexibel und zielgerichtet agiert, um die Corona-Pandemie wirksam zu bekämpfen.“

Brigadegeneral Thorsten Gersdorf, Kommandeur des Landeskommandos NRW, erklärt: „Mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten für die Kontaktnachverfolgung sehe ich einen noch besseren Austausch der Informationen zwischen zivilen Mitarbeitern und militärischer Unterstützung gegeben, um unseren Auftrag noch effektiver erfüllen zu können.“ Gersdorf ist verantwortlich für den Einsatz der landesweit rund 1100 Soldatinnen und Soldaten in der Corona-Pandemie.

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