Home Kreis Landesgartenschau 2026 kommt nicht nach Grefrath

Landesgartenschau 2026 kommt nicht nach Grefrath

von Willich erleben

Auf den Jury-Besuch am Montag vergangener Woche folgte am heutigen Mittwoch (30.03.) die Verkündigung durch die NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: Neuss wird die Landesgartenschau 2026 ausrichten, die Bewerbung Grefraths für den Kreis Viersen kam nicht zum Zug.

Christian Kappenhagen, CDU-Fraktionsvorsitzender zeigt sich trotz der Enttäuschung überzeugt von der Bewerbung: „Gemeinsam mit dem Kreis Viersen und allen kreisangehörigen Kommunen haben sich Bürgermeister Stefan Schumeckers, Verwaltung, Planungsbüro, Gemeindewerke und Eisstadion, viele Vereine und engagierte Bürger voll ins Zeug gelegt. Dieses gemeinsame Engagement verbindet auch künftig. Wir haben viele Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet, u.a. den vergleichsweise geringen Investitionsbedarf durch die vorhandene Infrastruktur und kommunale Grundstücke. Grefrath hätte mit wenig Steuergeld viel Landesgartenschau organisieren können. Die Bewerbung war fachlich erstklassig und Grefrath hätte die Zusage verdient. Dennoch gratulieren wir der Stadt Neuss und werden 2026 sicherlich einmal einen Besuch einplanen.“ Auch der Einsatz des Bauhofes in den Wochen und Tagen vor dem Jury-Besuch war bemerkenswert, findet Frank Kölkes, CDU-Parteivorsitzender: „Überall wurde gereinigt, bepflanzt, verschönert und vorbereitet. Hier haben die Mitarbeiter im Bauhof wieder einmal gezeigt, dass sie da sind, wenn angepackt werden muss.“

Aber die CDU blick bereits nach vorne: „Die Richtung stimmt und es sind Ideen und Projekte entwickelt worden, die wir teilweise auch ohne die Landesgartenschau-Fördermittel umsetzen können. Ansatzpunkte finden sich eventuell im LEADER-Programm, im ISEK Oedt oder über andere Wege. Im Rahmen unserer Planungshoheit werden wir auch die Nachnutzung des NATO-Areals oder die Idee der Ökosiedlung Vinkrath tiefer prüfen. Auch die Unterstützung von Kreis und Nachbarkommunen hat uns gefreut – in diesem Netzwerk werden wir uns sicherlich künftig noch enger abstimmen.“ ist sich Kappenhagen sicher.

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