Foto: Stadt Willich

Antrittsbesuch als Landtagsabgeordnete – in ihrer noch relativ neuen Rolle als Ansprechpartnerin für die Stadt Willich: Britta Oellers wurde am Montag (02.09.) herzlich von Willich Bürgermeister Josef Heyes auf Schloss Neersen begrüßt.

Hintergrund: Nachdem der langjährig „Willich-zuständige“ Dr. Stefan Berger mit der Europawahl im Mai ins Europäische Parlament einzog, „fehlte“ in seinem bisherigen Landtagswahlkreis Viersen I ein Ansprechpartner für Kommunen und deren Bürgerinnen und Bürger. Und daher wurde sein Wahlkreis zwischen den beiden „verbliebenen“ Landtagsabgeordneten für den Kreis Viersen, Britta Oellers und Marcus Optendrenk, für den Rest dieser Legislaturperiode neu zugeordnet.

Britta Oellers wird nun also auch die Stadt Willich betreuen. Was Sie gerne tut: „Ich werde natürlich nicht oft die Gelegenheit finden, repräsentative Termine wahrzunehmen, aber ich bin gerne Ansprechpartner für Willich als Kommune und für die Bürgerinnen und Bürger, wenn es mal klemmt, Probleme gibt und der kurze Draht zum Landtag helfen kann. Und natürlich empfang ich auch gerne Gruppen aus Willich, die sich mal den Landtag anschauen wollen“, so Oellers, die in Krefeld lebt, schon von daher Willich kennt.

Und sich auch deswegen Ende letzter Woche sehr freute, den Willicher Bürgermeister informieren zu können, dass auch die Stadt Willich mit Beginn des neuen Schuljahres von der Umsetzung des „Digitalpaktes Schule“ profitiert: NRW erhält bis 2024 mehr als eine Milliarde Euro aus dem Digitalpakt, nach Willich als Schulträger fließen 1,3 Millionen Euro Förderbudget. Oellers: „Das ist auch für Willich ein wichtiger Schritt in Richtung digitale Zukunft.“

Die geborene Kempenerin und gelernte Sparkassenfachwirtin ist seit Juni 2017 Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen; unter anderem arbeitet sie im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend sowie im Petitionsausschuss als Mitglied mit und ist stellvertretende Vorsitzende der Enquetekommission „Digitale Transformation der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen“.