Verladung des Überseecontainers durch die St. Johannes-Bruderschaft Niederheide 1924 e.V. und Peter und Günter Kirchkamp, Kurt Gietenbruch, Werner Tillmanns und Anja Tams von der Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn e.V. Foto: privat

Mehr als 50 gespendete Nähmaschinen konnten am vergangenen Mittwoch (23.09.) von der Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn mit Unterstützung des Königshauses Uwe Bäumges, den Ministern Erik Wolf und Claus Voß, Königsoffizier Oliver Breiding und den Wachzügen „Flotte Sohle“, „Herzdamen“ und „Die Rumdriever“ der St. Johannes-Bruderschaft Niederheide 1924 e.V. in einen Übersee-Container verladen werden.

In Port-au-Prince/Haiti, wo der Hurrikan Matthew 2016 mehr als 80% der Häuser zerstörte, 2.000 Menschen tötete und Straßen und Felder zerstörte, können sich Frauen mit Hilfe dieser Nähmaschinen eine neue Lebensgrundlage schaffen.

Zusätzlich zu den Nähmaschinen wurden ca. 50 ausrangierte Holzstühle aus dem Seitenschiff der St. Hubertus – Kirche, Schiefbahn, sowie für Sozialhilfeeinrichtungen Rollatoren, Fahrräder, Gehhilfen, Rollstühle, Stoffe und Nähutensilien, Schuhe, Kleidungsstücke sowie Decken verladen.

Darüber hinaus konnten einige Kartons mit Unterrichtsmaterialien für das Kempener Hilfsprojekt „Schüler bauen für Haiti“ unter der Leitung von Pfarrer Roland Kühne in den Container geladen und auf den Weg nach Haiti gebracht werden.

Der Container wird Ende September im Seehafen von Rotterdam nach Port-au-Prince verschifft, wo er voraussichtlich am 3. November eintreffen wird und dort sehnsüchtig erwartet wird.