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Foto: Aktion Mission Leprahilfe Schiefbahn

Vor rund zwei Wochen erhielt die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn eine Anfrage der „Luftfahrt ohne Grenzen“ (Frankfurt), welche ganz dringend selbstgestrickte Wolldecken benötigte.

Da die Verladung der Decken bei regnerischem Wetter im Innenhof des Vereins unmöglich ist, wurde Stefan Flatters, Speditionsleiter bei Meyer logistics und ehemaliges Vorstandsmitglied des Schiefbahner Hilfswerks – um Hilfe gebeten. Dabei muss jede Decke einzeln gefaltet werden, so dass sie die Maße einer Euro-Palette nicht überschreitet.

Seine Antwort kam prompt: Nicht nur die Verladung der Decken auf dem überdachten Speditionsgelände wurde zugesagt, sondern darüber hinaus noch der Transport der Decken bis nach Frankfurt. „Wir freuen uns, wenn wir die wertvolle Arbeit der Leprahilfe auf diese Weise unterstützen können“, sagte Stefan Flatters.

Peter Kirchkamp von der Leprahilfe Schiefbahn organisierte die Verladeaktion und konnte auch wieder fleißige Helfer gewinnen, so dass in fünf Stunden insgesamt 1.800 Decken auf 15 Paletten mit je ca. 120 Decken verladen werden konnten.

Josef Heyes, Vorsitzender der Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn bedankte sich ganz herzlich bei der Spedition Meyer logistics für diese Unterstützung. „Mein ganz besonderer Dank gilt den Wicklerinnen und Strickerinnen, die mit nicht ermüdender Fürsorge diese Decken gefertigt haben“, sagte Herr Heyes.

Die bunte Vielfalt an wärmenden und schützenden Decken wird zur Hälfte an die Organisation „The smile of the child“, welche die Decken auf dem griechischen Festland und auf den Inseln an ankommende Flüchtlinge verteilt, geschickt. Die zweite Hälfte geht an die Christian Serban Stiftung, die sich jungen kranken Kindern und Waisen in Rumänien angenommen hat.

An beiden Stellen werden die von ehrenamtlichen Helferinnen der Aktion Mission und Leprahilfe handgestrickten Wolldecken dringend gebraucht.