Leprahilfe-Schiefbahn-Hilfsaktion-2019
Schützen helfen, das nimmt das neue Königshaus der St. Sebastianus Bruderschaft 1449 Schiefbahn e.V., mit dem Schützenkönig Norbert Silkens, den Ministern Joachim Knuppertz und Frank Mertens sowie dem Wachzug Jägerzug „Gut Wehr“ mit ihrem Zugführer Franz Peter Baumanns wörtlich. In der Mitte Josef Heyes, Vorsitzender der Leprahilfe Schiefbahn. Foto: Leprahilfe Schiefbahn

Eine großzügige Spende der Gemeindewerke Niederkrüchten organisierte kürzlich die Aktion Mission und Leprahilfe für ein Hospital in Arusha (Tanzania). Sie sorgte dafür, dass der gebrauchte, leistungsstarke 145 PS Dieselgenerator mit einem Gewicht von rund 4,5 Tonnen über den weiten Seeweg nach Ostafrika transportiert werden konnte. In Arusha wird er dringend erwartet, denn die zuverlässige Stromversorgung durch den Generator stellt zukünftig sicher, dass dort nachts keine Not-OPs mehr mit Taschenlampen durchgeführt werden müssen.

Alleine der Transport und die Verladung des Generators, der so groß wie ein Kleinwagen ist, stellte die Leprahilfe vor große logistische Herausforderungen. „Wir danken allen, die sich für dieses immens wichtige Projekt ehrenamtlich eingesetzt haben“, fasst Josef Heyes, Vorsitzender der Leprahilfe Schiefbahn zusammen. Dazu gehören vor allem die Spezialisten der Verladung, Manfred und Frank Oellers von Oellers Maschinentransport. Sie stellten ihr Know-how und ihre Fahrzeuge für den Transport von Niederkrüchten nach Schiefbahn kostenlos zur Verfügung.

Ein besonderer Dank geht auch an Logistikplaner Peter Kirchkamp, der die Fäden der Organisation in der Hand hielt und an das neue Königshaus der St. Sebastianus Bruderschaft 1449 Schiefbahn e.V., mit dem Schützenkönig Norbert Silkens, den Ministern Joachim Knuppertz und Frank Mertens sowie dem Wachzug Jägerzug „Gut Wehr“ mit ihrem Zugführer Franz Peter Baumanns. Dank ihrer tatkräftigen Unterstützung konnte der der Seecontainer zügig gepackt werden, der außerdem auch noch mit sechs Krankenpflegebetten und warmen Strickdecken bestückt wurde.

Spenden für den weiten Transport gesucht

Spenden für die Transportkosten willkommen. Ab Antwerpen ist die wertvolle Fracht zurzeit übers Mittelmeer, Suezkanal und Indischer Ozean auf dem Weg Richtung Tanzania. Da die Hilfsmittel im Seehafen von Dar-es-Salam umgeladen werden müssen, hatte die Leprahilfe von der Reederei einen gebrauchten 20-Fuß-Container gekauft. Für die Transportkosten über den Seeweg sind Spenden sehr herzlich willkommen! Vom Seehafen Arusha ins Landesinnere zum Hospital wird der Transport vom dort ansässigen Spiritaner-Pater Evod Shao, Cssp organisiert.

Wer den Transport des wichtigen Stromgenerators nach Arusha (Tanzania) unterstützen möchte, kann auf das Konto der Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn bei der Sparkasse Krefeld spenden. Konto: IBAN: DE40 3205 0000 0042 1109 08. Stichwort: Stromgenerator für Arusha

Info

Die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn e.V. wurde 1963 vom späteren Weihbischof August Peters in Willich-Schiefbahn gegründet. Seitdem haben es sich ihre Mitglieder zur Aufgabe gemacht, Menschen in Entwicklungsländern unbürokratisch und schnell konkrete Hilfen zu geben. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung kleinerer Projekte und Institutionen, die häufig keinen Zugang zu Fördergeldern der großen Hilfs­organisationen haben. Dabei helfen wir sowohl mit Geld- als auch mit Sach- und Medikamentenspenden und bewirken durch unsere zahlreichen persönlichen Kontakte zu Einheimischen eine schnelle und unbürokratische Hilfe. www.leprahilfe-schiefbahn.de