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Leprahilfe Schiefbahn: Lastentiere für Frauen und Kinder in Gaaguree Booraa

von Willich erleben

In der Gemeinde Gaaguree Booraa (Äthiopien) leben ca. 4.000 Menschen. Das Dorf ist ca. 9 km vom nächsten Ort (Woliso) entfernt – es gibt keinerlei Transportmittel. Die Menschen im Ort leiden unter extremer Armut – sie bauen ein bisschen Weizen und Mais an. Die Ernte fällt aufgrund des fehlenden Regens äußerst gering aus.

Es gibt auch keine Trinkwasserstelle in diesem Ort – frisches Wasser muss von Frauen und Kindern mit Kanistern von einem entfernten Brunnen in die Gemeinde getragen werden. Dieser Transport ist ausgesprochen belastend, so dass die Menschen aufgrund der Überlastung oft auf dreckiges Wasser in nächster Nähe ausweichen müssen.

Im Dorf gibt es keine Marktplätze und es fehlen Transportmittel, um Ware, wie zum Beispiel Feuerholz, welches die Frauen im Wald sammeln, zum Markt nach Woliso zu bringen. Von dem können die Frauen ein kleines Einkommen für die Familie generieren.

Abba George bittet die Aktion Mission und Leprahilfe um Unterstützung zur Anschaffung von Lasteneseln, welche Wasser und Holz und außerdem kranke Menschen aus der Gemeinde bis zur nächsten Verkehrsanbindung transportieren können.

Da sich die Esel von Gras und Blättern ernähren können, ist kein zusätzliches Futter für die Tiere notwendig. Ein Esel, den sich drei Familien teilen würden, kostet 125 Euro.

Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten, freut die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn sich über Ihre Spende: Spendenkonto: Sparkasse Krefeld DE40 3205 0000 0042 1109 08

Die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn e.V. wurde 1963 vom späteren Weihbischof August Peters in Willich-Schiefbahn gegründet. Seitdem haben es sich ihre Mitglieder zur Aufgabe gemacht, Menschen in Entwicklungsländern unbürokratisch und schnell konkrete Hilfen zu geben. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung kleinerer Projekte und Institutionen, die häufig keinen Zugang zu Fördergeldern der großen Hilfsorganisationen haben. Dabei helfen wir sowohl mit Geld- als auch mit Sach- und Medikamentenspenden und bewirken durch unsere zahlreichen persönlichen Kontakte zu Einheimischen eine schnelle und unbürokratische Hilfe.

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