Im Sommer des vergangenen Jahres erhielt die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn einen verzweifelten Hilferuf aus Kampala/Uganda: Pater Godwin Ogam, der schon seit vielen Jahren mit dem Schiefbahner Verein zusammenarbeitet, berichtete aus dem Dorf Kigogwa (25km nördlich von Kampala):

In diesem Dorf gibt es kein Leitungswasser – die Menschen können in der Regenzeit Wasser von den Hausdächern sammeln aber größtenteils muss das Wasser aus einem nahegelegenen Sumpf geholt werden, welcher in der Trockenzeit austrocknet, so dass die Menschen – hauptsächlich die Kinder – sich auf die Suche nach anderen Wasserquellen oder Sümpfen machen müssen. Durch den Verzehr dieses oft sehr verschmutzten Wassers erkranken viele Dorfbewohner und können sich die Kosten einer ärztlichen Behandlung nicht leisten. Pater Godwin Ogam bat um die Finanzierung eines Brunnens, um den ca. 2.000 Dorfbewohnern einen Ausweg aus diesem Teufelskreis zu ermöglichen.

Der Vorstand der Aktion Mission und Leprahilfe befürwortete die Förderung dieses Projekts aus Spendengeldern, die Bewohner hoben den Schacht für den Brunnen selbst aus und der Brunnen wurde gebaut – die Freude und Dankbarkeit bei den Dorfbewohnern war groß.