Für die Kinder in Mateka (Kenia) ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser überlebenswichtig. Foto: Leprahilfe Schiefbahn

Die Mary Magdalena Grundschule in Mateka (Kenia) gibt es erst seit 2016. Sie wurde von der Gemeinde gegründet, um Kindern einen Zugang zur Bildung zu ermöglichen. Aber nicht nur das. Das Gebäude könnte auch für die Versorgung der Familien mit sauberem Trinkwasser genutzt werden. So war es geplant und deshalb wurden bereits beim Bau entsprechende Regenrinnen zum Sammeln des Regenwassers installiert.

Nun fehlt aber das Geld für die Anschaffung der notwendigen Wassertanks. Schon mit drei 10.000 Liter-Tanks könnten rund 52 Familien in der Region wöchentlich mit 25 Liter sauberem Trinkwasser versorgt werden. „Etwa 2.300 Euro benötigen wir für den Kauf dieser Tanks“, erläutert Josef Heyes, Vorsitzender der Leprahilfe. „Das Wasser würde dann in mitgebrachten und gereinigten Kunststoffflaschen und Kanister täglich an die Schüler verteilt.“

218 Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren besuchen derzeit die Grundschule. Die Region ist bettelarm, in Mateka leben etwa 2500 Familien, 70% davon unterhalb der Armutsgrenze. Es gibt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, keine Infrastruktur, keine Gesundheitszentren, die Arbeitslosenquote der jungen Menschen ist sehr hoch, der Bildungsstandard auf niedrigstem Niveau. „Die Mary Magdalena Grundschule mit ihren sieben Lehrern ist in dieser Region ein kleines Leuchtturmprojekt, das wir mit der Leprahilfe gerne unterstützen möchten“, so Heyes.