LKW prallt vor Baum – Fahrer hätte gar nicht fahren dürfen

Polizei-Unfall-Auto
Foto: Symbolbild

Mit schweren Verletzungen musste ein 40-jähriger Lkw-Fahrer nach einem Verkehrsunfall ins Krankenhaus gebracht werden. Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr er am Donnerstag, gegen 20:20 Uhr die St. Töniser Straße in Richtung Krefeld. Ein vorausfahrender 78-jähriger Autofahrer aus Willich hielt an der Kreuzung Kempener ordnungsgemäß an der roten Ampel.

Der nachfahrende Lkw-Fahrer zog nach links an dem wartenden Pkw vorbei und touchierte dabei das haltende Fahrzeug. Dann fuhr er bei Rotlicht geradeaus in den Kreuzungsbereich hinein. Hierbei verlor er die Kontrolle über den Klein-Lkw und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier überfuhr er zunächst ein Verkehrszeichen, streifte einen dahinter stehenden Straßenbaum und kam zunächst wieder auf die Fahrbahn zurück. Da er nach dem Zusammenstoß mit dem Straßenbaum das rechte Vorderrad verloren hatte, kam er erneut nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dann frontal gegen einen weiteren Straßenbaum.

Durch den Aufprall wurde der Lkw-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Den Einsatzkräften der Polizei gelang es, den Mann zu befreien. Da sich während der Unfallaufnahme der Verdacht ergab, dass der Lkw-Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand, ließen die Einsatzkräfte eine Blutprobe entnehmen. Zudem stellten sie fest, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis hat.

Gegen ihn wird nun wegen Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Einfluss berauschender Mittel sowie wegen Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Der Lkw musste abgeschleppt werden. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt.