Mehrheit für Baumerhalt ist starkes Signal

Grüne Gruppe

Beim ersten Bürgerentscheid in der Geschichte der Stadt Willich hat sich die Mehrheit der Wähler für den Erhalt der Kugelahornbäume am Willicher Markt eingesetzt. Auf die Frage, ob die 20 Kugelahornbäume am Willicher Markt stehen bleiben sollen, haben 4.128 Bürgerinnen und Bürger mit Ja geantwortet. Dies entspricht 57,12 % der insgesamt abgegebenen 7.227 gültigen Stimmen. Trotz dieser Mehrheit wurde das erforderliche Quorum von 15 % der wahlberechtigten Willicherinnen und Willicher nicht erreicht.

„Wir freuen uns, dass sich die Willicher Bürger und Bürgerinnen für den Erhalt der Bäume eingesetzt haben. Unser Dank gilt vor allem dem unermüdlichen Einsatz der Bürgerinitiative ‚Pro-Kugelahorn am Willicher Markt‘. Ihr Erfolg setzt ein klares Zeichen für die Demokratie.“ äußert sich der Fraktionsvorsitzende der Willicher GRÜNEN Raimund Berg zum Ausgang des Bürgerentscheids.

Dass die drei anderen Fraktionen und somit 87 % der Ratsmitglieder nur 3.099 Bürgerinnen und Bürger hinter sich vereinigen konnten ist für Christian Winterbach, Obmann der GRÜNEN im Planungsausschuss ein starkes Signal: „Der Bürgerentscheid ist letztlich nur durch das Quorum, welches so in der Gemeindeordnung verankert ist, gescheitert. Insbesondere der immer wieder laut werdende Vorwurf, das Bürgerbegehren hätte sich Unterschriften erschlichen, ist nun ad absurdum geführt.“ Hagen Becker, Ratsherr der GRÜNEN und gleichzeitig Mitglied in der Bürgerinitiative ergänzt: „Wir werden das demokratische Ergebnis natürlich akzeptieren und die Planungen weiterhin konstruktiv begleiten.“

Wie bereits vor und während des Bürgerentscheids wird für die GRÜNEN ein besonderes Augenmerk auf den Kosten des Projekts liegen, welche mit 1,5 Millionen Euro rund 70% höher liegen, wie zunächst geplant, sowie die Sicherstellung einer wirklichen Attraktivitätssteigerung des neu gestalteten Marktplatzes für die Willicherinnen und Willicher.


Diese Meldung basiert auf einer Presseinformation der Bündnis90/Die Grünen Willich / Fotos: Till Matthis Maessen