Foto: red.

Das mobile Corona-Untersuchungszentrum (CUZ) des Kreises Viersen wird mit Beginn der Sommerferien Ende Juni eingestellt. „Angesichts der aktuellen Lage ist es vertretbar, den Einsatz des CUZ einzustellen“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen.

Personen mit Krankheitssymptomen, die auf eine Coronavirus-Infektion hindeuten, könnten sich dann wieder ausschließlich durch die Hausärzte testen lassen. „Sollte es zu einer zweiten Infektionswelle kommen, wird das CUZ kurzfristig wieder zum Einsatz kommen“, kündigt Dr. Coenen an.

Seit dem 17. März konnten sich Bürgerinnen und Bürger des Kreises mit ärztlicher Überweisung wochentäglich am CUZ testen lassen. Um kurze Wege zu ermöglichen, machte das CUZ täglich abwechselnd in Nettetal, Kempen, Viersen und Willich halt. Autofahrer konnten die Drive-in-Lösung nutzen und sich im Fahrzeug auf das Corona-Virus testen lassen.

Ziel des Kreises war es, mit dem CUZ die Arztpraxen zu entlasten und den Kontakt zwischen Ärzten und eventuell mit dem Corona-Virus infizierten Personen möglichst gering zu halten. Insgesamt nutzten 2.851Personen das Angebot (bis einschließlich 17. Juni). Davon wurden 185 positiv getestet.

„Das CUZ ist eine Erfolgsgeschichte“, erklärt Dr. Coenen. „Dass es so gut geklappt hat, liegt am hohen Engagement und der hervorragenden Zusammenarbeit verschiedener Akteure.“ Dr. Coenen dankte besonders dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), dem Malteser Hilfsdienst, der Feuerwehr Willich, dem Willicher Unternehmer Heinz-Josef Bermes, der den Container kostenlos zur Verfügung gestellt hatte, sowie dem Kempener Arzt Dr. Arndt Berson als Vertreter der niedergelassenen Ärzte.

Noch bis zum Ferienanfang kommt das CUZ zwischen 13.00 und 16.00 Uhr im Wechsel zu den üblichen Standort (siehe www.kreis-viersen.de). Sein letzter Einsatz wird am Freitag, dem 26. Juni, in Nettetal sein.