Mord: 59-jähriger Schiefbahner wird in seiner Wohnung erstochen

Festnahme Polizei Willich
Symbolbild

Am heutigen Freitag (24.08.) meldete sich kurz vor 03:00 Uhr ein 59-jähriger Mann vom Gänsepfad in Schiefbahn bei der Feuerwehr Viersen und machte Angeben darüber, dass er überfallen worden sei und verletzt im Keller seines Hauses liegen würde. Beim Eintreffen von Kräften der Polizei Viersen und des Rettungsdienstes wurde der Geschädigte tatsächlich schwerverletzt in dem Keller aufgefunden. Hierbei wurden bei ihm multiple Stichverletzungen festgestellt und sofortige Rettungs- und Reanimationsmaßnahmen durchgeführt.

Trotz aller getroffenen Maßnahmen verstarb der 59-Jährige wenig später am Tatort.

Der Tatverdacht richtete sich schnell gegen einen Bekannten des Verstorbenen, einen 55-jährigen Mann, der wie der Getötete Betäubungsmittelkonsument ist, diesen zuvor besucht hatte, das Haus aber zwischenzeitlich wieder verlassen hatte.

Die Wohnanschrift des Tatverdächtigen in Willich-Schiefbahn wurde daraufhin aufgesucht. Da sich Hinweise ergaben, dass er sich in der Wohnung aufhält, erfolgte ein Festnahmeversuch durch ein Spezialeinsatzkommando. Dieses fand die Wohnung aber leer vor.

Da der Aufenthaltsort des Tatverdächtigen zunächst nicht bekannt war, ging die Polizei in die Öffentlichkeitsfahndung und führte eigene Fahndungsmaßnahmen durch.

Zwischenzeitlich hat sich der Gesuchte auf einer Polizeiwache in Viersen gestellt und wurde festgenommen.

Die Ermittlungen der Mordkommission „Gänsepfad“ dauern an.