Mülltrennung: GRÜNE beantragen bessere Tonnen-Kennzeichnung

Paul_Muschiol-Grüne-Willich
Foto: Horst Wiedemann

Die GRÜNEN in Willich setzen sich dafür ein, dass die Bürger stärker bei der Mülltrennung unterstützt werden.

Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE) weist darauf hin, dass die Fehlwurfquote bei einigen Müllbehältern zwischen 40-60% liegt. Als Gründe werden Bequemlichkeit, aber auch Unkenntnis vermutet, da sich die Mülltrennung auch in den letzten Jahren verändert hat.

Paul Muschiol, Obmann der GRÜNEN im zuständigen Ausschuss für Abgaben, Gebühren und Satzungen, weist darauf hin, dass unter anderem Geräte mit elektronischen Bauteilen und Klein-Elektrogeräte nicht über die graue Tonne (Restmüll) entsorgt, sondern beim Wertstoffhof abgegeben werden dürfen. Ebenfalls gehören alle Verkaufsverpackungen aus Aluminium, Metall, Kunst- und Verbundstoff in die gelbe Tonne – auch wenn keine Kennzeichnung mit dem „Grünen Punkt“ auf der Verpackung angebracht ist.

Der BVSE mahnt an, dass die Bürgerinnen und Bürger besser und intensiver auf die richtige Mülltrennung hingewiesen werden. Die Kommunikation sei in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt worden. Hier müsse dringend mehr geschehen.

Die GRÜNEN in Willich beantragen somit, dass die Mülltrennung auf der Internetseite der
Stadt Willich und im Abfallkalender auch über Piktogramme wiedergegeben wird. Ebenfalls schlagen die GRÜNEN vor, dass ein Konzept entwickelt wird, um entsprechende Aufkleber auf den städtischen Mülltonnen anzubringen, um die Mülltrennung zu erleichtern.

Letztendlich ist eine sortenreine Mülltrennung eine Voraussetzung für eine hohe Recyclingquote. Darüber hinaus sollten Willicher Bürgerinnen und Bürger an einer hohen Recyclingquote beim Altpapier interessiert sein. Das Altpapier wird durch die Stadt Willich verkauft und entlastet den Gebührenhaushalt und somit jeden einzelnen Willicher Haushalt.