Foto: Symbolbild

In der Nacht zu Samstag (30.05.) war ein Diensthundführer der Polizei gegen 03.20 Uhr in Willich im Bereich ‚Stahlwerk Becker‘ in Richtung Parkstraße unterwegs. An der Einmündung Bahnstraße/Goethestraße bemerkte der Beamte einen Pkw, der dort einen „Burnout‘ ausführte.

Der Beamte konnte erkennen, dass an dem Pkw kein Kennzeichen angebracht war. Als der Diensthundführer Blaulicht und Haltesignale einschaltete, beschleunigte der Pkw und flüchtete in die Goethestraße. In einem Wendehammer fuhr der Wagen über den Radweg, durchbrach einen Zaun und kam in einem angrenzenden Feld zum Stehen. Fahrer und Beifahrer flüchteten zu Fuß weiter.

Als der Diensthundführer den Einsatz des Diensthundes androhte, stoppte der Beifahrer seine Flucht und ließ sich widerstandslos vorläufig festnehmen. Dabei handelte es sich um einen 17-jährigen Willicher. Erste Ermittlungen führten zu einem 20-jährigen Neersener (deutsch), der sich am Samstagnachmittag bei der Polizei meldete und den Vorfall einräumte.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verkehrsunfallflucht aufgenommen.