Leiter der Technik Lars Lohrberg, Mitarbeiter Stefan Bessling und Projektleiter Jörg Hannemann nehmen die ersten Tiefbauarbeiten ab. Foto: stw

Vor Kurzem haben die Sanierungsmaßen der Versorgungsleitungen an der Hülsdonkstraße in Willich begonnen. Offizieller Baubeginn war der 16. Juli 2019. Nahezu 600.000 Euro investieren die Stadtwerke Willich als Eigentümerin der Versorgungsnetze in die Baumaßnahme. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September.

Konkret werden rund 380 Meter Trinkwasser-, 810 Meter Erdgas- und 135 Meter Stromleitungen saniert. Projektleiter Jörg Hannemann erläutert die Hintergründe: „Es handelt sich dabei um die Hauptleitungen, die wir austauschen. Gleichzeitig erneuern wir auch die jeweiligen Hausanschlüsse bzw. klemmen sie um.“ Mit dieser Baumaßnahme garantieren die Stadtwerke eine reibungslose Versorgung und optimieren die Leistungsfähigkeit der Netze.

Albert Lopez, Geschäftsführer der stw, ergänzt: „Wir werden rund 230.000 Euro in die Trinkwasserleitungen und Hausanschlüsse investieren und 305.000 Euro für Gasnetz und -anschlüsse. Die Erneuerung der Stromhauptleitungen und der entsprechenden Hausanschlüsse beläuft sich auf 46.000 Euro. In Summe investieren wir somit fast 600.000 Euro in die Infrastruktur an der Hülsdonkstraße.“

Insgesamt sind 43 Gebäude von dem Bauvorhaben betroffen. Im ersten bis September dauernden Bauabschnitt wird die Hülsdonkstraße zwischen Kreuzung Hülsdonkstraße/Ecke L382 Korschenbroicher Straße in Teilen voll gesperrt werden. Im zweiten Bauabschnitt ist geplant, den Verkehr in Fahrtrichtung Ortskern über eine Einbahnreglung zu führen. Verkehrsbeeinträchtigungen sind zu erwarten. Die Willicher Stadtwerke rechnen mit einer Dauer von zehn Wochen bis zur Fertigstellung der Arbeiten.

Lars Lohrberg, seit 1. April neuer technischer Leiter der Stadtwerke, hofft auf eine reibungslose Durchführung der Baumaßnahme. Er versichert: „Wir haben die betroffenen Anwohner bereits informiert und sind uns darüber im Klaren, dass es zu Verkehrsbehinderungen kommen wird. Besonders eine abschnittweise Vollsperrung verlangt von allen Anwohnern und Verkehrsteilnehmern viel Geduld. Wir geben unser Bestes, um die Arbeiten zügig durchzuführen und pünktlich zu beenden.“