Offene Ganztagsschulen in Willich: Beschäftigte zu Wort kommen

Diskussion-Meeting

Bei einer Infoveranstaltung im Technischen Rathaus kam der komba Ortsverband Willich Ende September mit Beschäftigten der Offenen Ganztagsschulen (OGS) ins Gespräch. Unter reger Beteiligung ging es um aktuelle Entwicklungen und notwendige Anpassungen.

Die qualitativen Rahmenbedingungen für eine Ganztagsbetreuung sind aktuell stark von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten abhängig. „Bei uns in Willich wurden, anders als in anderen nordrhein-westfälischen Kommunen, bereits viele Rahmenbedingungen im Offenen Ganztag geschaffen. Dennoch sind konkrete, gesetzlich festgelegte Vorgaben auch hier notwendig“, machte Valentina van Dornick, komba-Ortsverbandsvorsitzende, deutlich.

Ein Thema mit Verbesserungsbedarf in den Willicher Ganztagsschulen ist beispielsweise die Raumausstattung. Es fehlen teilweise sogenannte Differenzierungsräume für pädagogische Angebote wie Hausaufgabenbetreuung, Einzel- und Individualförderung. Zur Gesunderhaltung von Kindern und Beschäftigten sind u.a. klare Raumstandards erforderlich.

Die Teilnehmenden diskutierten intensiv über diese und weitere Verbesserungen. „Die Kolleginnen und Kollegen müssen und wollen beteiligt werden. Daher sind Veranstaltungen wie diese so wichtig, um die Erwartungen vor Ort abzufragen“, sagte van Dornick am Rande des Treffens.

In diversen Infoveranstaltungen stellt die komba gewerkschaft nrw derzeit ihre Eckpunkte zur OGS auf den Prüfstand und lässt Beschäftigte zu Wort kommen. Mit ihnen in Willich diskutierte auch Sandra van Heemskerk, stellvertretende Landesvorsitzende der komba gewerkschaft nrw.