Foto: Archiv Willich erleben

Orkantief „Sabine“ wird ab Sonntagmittag in Deutschland für heftige Windböen sorgen. Auch Willich wird von dem Tief getroffen werden. Der Sturm wird dabei ungewöhnlich lange anhalten, da das Tiefdruckgebiet so groß ist und verhältnismässig langsam zieht.

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) könnte es bei uns in der Stadt am Sonntag ab etwa 14.00 Uhr ungemütlich werden. In einer „Vorabinformation Unwetter vor Orkanböen“ ist die Rede von einer Dauer bis Montagmorgen um etwa 6.00 Uhr. Die Meteorologen erwarten — auch in Willich — schwere Sturmböen (100 mh/h) und sogar Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Mit Durchzug der Kaltfront können auch vereinzelt Gewitter auftreten.

Die Feuerwehr der Stadt Willich weist auf folgende (allgemeine) Verhaltensweisen bei Sturm und Orkan hin:

  • Zur eigenen Sicherheit sollten Aufenthalte im Freien, insbesondere in Wäldern, Parks und auf Friedhöfen vermieden werden.
  • Lose Gegenstände wie z.B. Müllgefäße, Gegenstände im Garten etc. sollten frühzeitig gesichert werden.
  • Während des Sturms nicht versuchen umherfliegende Gegenstände aufzuhalten.
  • Das Auto sollte nur genutzt werden, wenn es unbedingt nötig ist.
  • Im Fall eines Stromausfalls Ruhe bewahren.
  • Folgen Sie auf jeden Fall den herausgegebenen Anweisungen der Behörden, Ordnungs- und Hilfskräfte.

Im Falle eines Notruf (Feuerwehr & Rettungsdienst 112 / Polizei 110):

  • Fassen Sie sich möglichst kurz. Nenne Sie ihren Namen, Anschrift, Ort und was passiert ist. 
  • Aufgrund von einer möglichen Vielzahl von Einsatzstellen, wird die Feuerwehr nicht unmittelbar zu jedem kommen können. Aber sie kommt! Bitte ein wenig Geduld.

 

Bereits Samstagmittag gab die Stadtverwaltung die Information heraus, dass die Schulen im Stadtgebiet am Montag geschlossen bleiben. In den Kindertagesstätten ist jedoch eine Betreuung sichergestellt.

Zu Beginn des Berufsverkehr am Montag müssen Autofahrer angesichts der Orkanwarnung auf schwierige Verkehrsverhältnisse einstellen und mit umgestürzten Bäumen, herabfallenden Ästen sowie deutlich längeren Fahrzeiten rechnen. „Bei schwerem Sturm sollte man das Auto besser stehen lassen. Ansonsten gilt: Defensiv fahren, Geschwindigkeit reduzieren, beide Hände ans Lenkrad und volle Konzentration auf die Straße“, rät Verkehrsexperte Prof. Dr. Roman Suthold vom ADAC Nordrhein.