Radwege-Willich-Schiefbahn-Anrath-Neersen

Die Beschwerden häufen sich in letzter Zeit massiv: Bei den Anrufen geht es um Verunreinigungen auf dem Alleenradweg in Willich, der seit 2012 die Städte Mönchengladbach und Krefeld über Willicher Stadtgebiet verbindet.

Konkret geht es um Pferdeäpfel, wie der städtische Ordnungsdienst (SOD), der den entsprechenden Beschwerden nachgeht, erläutert. Und in der Tat gestaltet sich der Radweg bisweilen als Hindernisparcours – so sehr muss man tierischen Hinterlassenschaften ausweichen. Auch im städtischen Mängelmelder tauchen immer wieder Beschwerden mit passenden Bildern auf.

Die Rechtslage ist eindeutig: Diese Verunreinigung haben nach Paragraph 32 der Straßenverkehrsordnung (StVO) die Reiter zu beseitigen: Demnach sind Verunreinigungen der Straße unverzüglich zu beseitigen. Das Nichtentfernen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Eine „unverzügliche Reinigung“ verlangt auch die städtische „ordnungsbehördliche Verordnung“: Hier wird explizit die Verunreinigung durch Pferde und die daraus resultierende Reinigungspflicht erwähnt – diese Reinigungspflicht besteht allerdings nicht auf speziell ausgewiesenen Reitwegen.

Apropos: „Ein weiteres Ärgernis ist auch der Hundekot, der nicht von den Besitzern entfernt wird – auch das stellt eindeutig eine Ordnungswidrigkeit dar“, so Valentina van Dornick vom Geschäftsbereich Einwohner und Ordnung.