Foto: Stadt Willich

Das Quartiersmanagement in Schiefbahn möchte Menschen zusammenbringen, die gerne Spazieren gehen und einen Rollator benutzen, dies aber nicht weiterhin allein tun möchten. „Ziel ist, neue Kontakte zu knüpfen, in Bewegung zu kommen und sich dabei nett zu unterhalten, Corona-konform mit Abstand“, so Jeannette Gniot, Quartiersmanagement in Schiefbahn vom Caritasverband für die Region Kempen-Viersen:

„Viele Menschen vermissen es in der derzeitigen Situation, aktiv zu sein. Durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie fehlt zudem der Austausch mit anderen, Kontakte gehen verloren.“
Nachdem im Projekt „Spazieren und Plaudern“, das Mitte des Jahres angestoßen wurde, auf viel Resonanz und Begeisterung gestoßen war und in der Folge die Nachfrage nach „langsameren Runden mit Pausen von Menschen mit Rollatoren“ kam, entstand die Idee, hier ein eigenes Projekt in Schiefbahn zu starten.  Gniot: „In der derzeitigen Corona Situation ist angedacht, immer zwei Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, zusammen zu bringen. Sie unternehmen gemeinsamem einen kleinen Spaziergang. Eine Hilfestellung bei unsicher laufenden Menschen wird nicht gestellt.

Alle Menschen, die einen Rollator als Gehhilfe benutzen und in Schiefbahn leben, können mitmachen. Sie sollten mobil sein und sich an einem festen Ort verabreden können. Es kann auch gern der Bürgerbus benutzt werden, einen Abholservice gibt es nicht. Das Ganze ist so angelegt, dass Anmeldung mit Datenerfassung und Vermittlung vom Quartiersmanagement in Schiefbahn erledigt werden. Kontakt: Jeannette Gniot (Hochstraße 67, j.gniot@caritas-viersen.de , Telefon  02154-4809906).