Marius Hermanns (links) und Sven Holland-Moritz beim Spieltag in Iserlohn. Foto: Niklas Marx

Die Bundesliga-Saison im Radball hat begonnen. Beim ersten Spieltag holte das Schiefbahner Team Marius Hermanns und Sven Holland-Moritz sechs Punkte – zu wenig, finden die beiden „Blitzer“.

Iserlohn war der Austragungsort für den ersten Spieltag der neuen Saison in der Radball-Bundesliga – ein Glück für alle Radball-Fans aus NRW. Sie alle wollten eins sehen: Wie starten die deutschen Spitzenteams in die neue Saison. Und so freute sich auch die Mannschaft Sven Holland-Moritz und Marius Hermanns vom RSC „Blitz“ Schiefbahn, vor einem Publikum aus vielen bekannten Gesichtern zu spielen. „Neun Punkte sollten es heute werden“, spornte Trainer Lars Wegmann das Team vor dem Spieltag an. Allerdings verlief der Saisonstart für die „Blitzer“ nicht so, wie sie es sich erhofft hatten.

Im ersten Spiel gegen Iserlohn kamen die Schiefbahner nicht in ihren Spielfluss. Obwohl der Gastgeber mit Ersatzspieler antrat, mussten die „Blitzer“ sind nach einem 2:2-Halbzeitstand den Sieg in der zweiten Hälfte wahrlich erkämpfen. Endstand: 5 zu 4 für Schiefbahn und damit die ersten Punkte.

In der zweiten Begegnung starteten die „Blitzer“ gut in das Spiel, machten kaum Fehler, beendeten die erste Hälfte mit 1:1. Doch in der zweiten Halbzeit zeigte die Verteidigung Schwächen, die das Team aus Ginsheim auszunutzen wusste. Mit 2:5 mussten sich Hermanns/Holland-Moritz in der Partie geschlagen geben.

Deutlich knapper fiel das Spiel gegen Aufsteiger Naurod aus. Doch erneut fanden die „Blitzer“ nicht wirklich ins Spiel. Die Neulinge bewahrten kühlen Kopf und besiegten die Schiefbahner schließlich knapp mit 6:5. In der letzten Partie galt es dann; ein Sieg musste her – für die Tabelle und die Moral. Und den holten sich die Schiefbahner. Bedachter als zuvor lieferten die „Blitzer“ ab, siegten mit einem Endstand von 3:1.

Dennoch: „Wir sind eher unzufrieden mit dem Spieltag“, erklärt Sven Holland-Moritz, der mit mehr gerechnet hatte. „Wir haben unser Spiel einfach nicht hinbekommen.“ Mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von 15:16 belegt der „Blitz“ aktuell Rang 7 in der Tabelle. Ziel ist jedoch die „Top Five“ – wie in der vergangenen Saison. Den Weg dorthin soll der nächste Spieltag ebnen. Der findet bereits in zwei Wochen, am Samstag, 15. Februar, statt. Die Schiefbahner müssen dann nach Kemnat im Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg.