Foto: red.

Anfang Juli mussten bereits mehrere Bäume im Willicher Konrad-Adenauer-Park gefällt  (wir berichteten) werden. Mindestens 7 größere Baume waren von der Rußrindenkrankheit betroffen. Auslösend und begünstigend für die Verbreitung der Krankheit war wohl der immense Hitze- und Trockenheitsstress, dem die Bäume im vergangenen Dürresommer ausgesetzt waren.

Am heutigen Samstag (16.08.) wurden nun weitere Bäume durch eine Fachfirma gefällt und entsorgt. Die Bäume waren in den vergangenen Wochen durch Bauzäune eingezäunt. Passanten und Besucher des Parks sollten so vor zu nahen Kontakt mit den Bäumen geschützt werden.

Die Rußrindenkrankheit, die vorrangig Ahorne befällt, führt unaufhaltsam zum Absterben der Bäume. Der Schimmelpilz Cryptomstroma corticale, ein so genannter Schwächeparasit, befällt Bäume, die ohnehin angegriffen sind. Am meisten betroffen sind Spitz-Ahorn, Feld- und Berg-Ahorn. Im Verlauf der Krankheit reißt die Rinde ein und blättert ab. Namensgebend für den Pilz sind die dann zum Vorschein kommenden schwarzen Pilzsporen. Sie geben dem Stamm den Anschein, als wäre dieser mit Ruß überzogen. Der Baum stirbt nach und nach unweigerlich ab.

Zudem bilden sich an den befallenen Stellen Sporen, die in die Umgebung abgegeben werden. Für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen oder einer allergischen Vorbelastung können die Sporen gesundheitsgefährdend sein!