Salz – besser nur in die Suppe…

Eis, Schnee und Glätte: Fragen und Beschwerden der Bürger

Winter Glatteis streuen Salz

So regelmäßig wie Eis, Schnee und Glätte kommen im Winter die Fragen der Bürger, wie man denn nun all dem zuleibe rücken dürfe – und neuerdings häufen sich, so Anja Lambertz-Müller vom Geschäftsbereich Zentrale Finanzen, auch Beschwerden von Willichern, die sich über ihren den Gehweg salzenden Nachbarn beschweren.

In der Tat gehört Salz eher in die Suppe als auf den Gehweg. Anja Lambertz-Müller: Salz darf nur in Ausnahmefällen, das heißt bei wirklicher Eisglätte verwendet werden – ansonsten  dürfen nur abstumpfende Mittel wie Sand zum Einsatz kommen.“

Alles geregelt, kein Zustand ohne passende Satzung. Wörtlich:
„Auf Gehwegen ist bei Eis- und Schneeglätte zu streuen, wobei die Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Stoffen grundsätzlich verboten ist; ihre Verwendung ist nur erlaubt

  • in besonderen klimatischen Ausnahmefällen (z. B. Eisregen), in denen durch         Einsatz von abstumpfenden Mitteln keine hinreichende Streuwirkung zu erzielen ist,
  • an gefährlichen Stellen der Gehwege, wie z. B. Treppen, Rampen, Brückenauf- oder -abgängen, starken Gefälle- bzw. Steigungsstrecken oder ähnlichen Gehwegabschnitten.“

Baumscheiben und begrünte Flächen, ist weiter festgelegt, „dürfen nicht mit Salz oder sonstigen auftauenden Materialien bestreut, salzhaltige oder sonstige auftauende Mittel enthaltender Schnee darf auf ihnen nicht gelagert werden.“