Home Sport Schiefbahn Riders: Das Wolfsrudel schlägt auch in Schiefbahn zu

Schiefbahn Riders: Das Wolfsrudel schlägt auch in Schiefbahn zu

von Willich erleben

Mit breiter Brust und als Tabellenführer kam das Wolfpack aus Mönchengladbach zum Spitzenspiel nach Schiefbahn. Bei teils ergiebigem Regen war es dann auch der Favorit, der sich vor ca. 200 Zuschauern keine Blöße gab und mit einem 7:20 (0:7/0:10/7:0/0:3) aus Sicht der heimischen Riders von dannen zog. Vor allem die ersten beiden Quarter gehörten dem Wolfpack. Phil Scales, Head Coach der Gladbacher Footballer hatte erkannt, dass das Wetter im Wesentlichen nur solides Laufspiel und damit eine Stärke seines Teams zuließ. Mit stoischer Ruhe schaffte die Gladbacher Offense immer wieder neue erste Versuche und hielt damit die Schiefbahner Verteidigung in Atem. So war der erste Touchdown im ersten Quarter durch Runningback Patrick Porten zum 0:7 (PAT Markus Lenzkes) die logische Folge. Der Schiefbahner Angriff wurde hingegen immer wieder von der aggressiven Defense unterbunden. Das Bild änderte sich auch im zweiten Quarter kaum. Das Laufspiel des Wolfpacks dominierte, wobei Phil Scales nun die Regenpause nutzte und einen erfolgreichen Passangriff über Widereceiver Danny Lange ansagte, der am Ende mit einem Lauf von Ballträger Sebastian Thiel zum 0:14 (PAT Markus Lenzkes) vollendet wurde. Vor der Halbzeit traf noch Wolfpack-Kicker Markus Lenzkes mit einem Fieldgoal zum 0:17 Halbzeitstand.

Im dritten Quarter änderte sich das Spiel. Riders Head Coach Oliver Nitschmann hatte die richtigen Einstellungen gefunden und nun waren die Schiefbahner besser unterwegs. An der 18-yards Line des Wolfpack stehend fing Widereceiver Jannik Rips einen Pass in der Gladbacher Endzone und brachte seine Farben auf 7:17 (PAT Maurice Holzvoigt) heran. Der Erfolg währte nur kurz, da der Gladbacher Angriff wieder ins Spiel fand. Erneut sorgte ein weiter Pass auf Widereceiver Danny Lange für einen großen Raumgewinn, den anschließend Wolfpack-Kicker Markus Lenzkes mit einem Fieldgoal zum 7:20 Endstand abschloss. Oliver Nitschmann war nach dem Spiel keineswegs von seiner Mannschaft enttäuscht: „Die Jungs haben heute bei schwierigen Bedingungen alles rausgehauen. Wir hatten viele Verletzte und mit Christian Kochan und Leo Brauckmann gleich zwei Top-Receiver nicht an Bord, womit wir im Passspiel etwas limitiert waren. Das Wolfpack hat heute sicher und konsequent gespielt. Sie hatten mit ihrer Lauf-Offense einen hohen Spielanteil und haben so auch das Spiel kontrolliert.“ Wolfpack Pressesprecher Volker Boos sagte: „Wir haben mit einer starken ersten Halbzeit den Grundstein für den Erfolg gelegt und sind jetzt erstmal froh, mit sicherem Abstand Tabellenführer zu bleiben.“

Tabelle-Verbandsliga NRW West

Platz Team Pts. Score
1 Mönchengladbach Wolfpack 8 : 0 122 : 41
2 Kevelaer Kings 4 : 2 34 : 34
3 Wesseling Blackvenom 4 : 4 95 : 100
4 Schiefbahn Riders 4 : 4 56 : 71
5 Gelsenkirchen Devils 2 : 4 74 : 88′
6 Mülheim Shamrocks 0 : 8 37 : 84

Die nächsten Spiele:
18. Juni, 15 Uhr, Kevelaer Kings vs. Mönchengladbach Wolfpack
19. Juni, 15 Uhr, Schiefbahn Riders vs. Wesseling Blackvenom, Stadion Siedlerallee

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