Schiefbahn

Schiefbahn Foto: Sascha Lucas / www.slucas.de

Kaum vorzustellen, aber durch das heutige Schiefbahn floss mal der Rhein! Naja ok, schon lang her…. aber als im 14. Jahrhundert der Schiefbahner Ortsteil Unterbruch erstmalig erwähnt wurde, lag es noch am versumpften Altarm des Rhein.

Um 1558 wurde Schiefbahn eigenständige Pfarre, bis dahin gehörte es zum fernen Anrath. Noch bis ans Ende des 17 Jahrhunderts war es von den nahen Orten abhängig. Schiefbahn wurde geprägt vom nahen Neersen – weltliche Gewalt – und Anrath – kirchlichen Gewalt.

Während der französischen Besetzung um 1800 ermöglichte der Nordkanal einen florierenden Handel weit über die Grenzen hinaus. Aber auch Schiefbahn war von der kommunalen Neugliederung im Jahr 1970 betroffen und wurde mit seinen Einwohnern in die Stadt Willich eingegliedert. Heute hat der Ortsteil rund 12.000 Einwohnern und es gibt nicht wenige die behaupten, sie hätten das zweit schönste Schützenfest in der Stadt.

In der Vergangenheit war Schiefbahn vor allen wegen der Versaidag über seine Grenzen hinaus bekannt. Heute verbinden den Ort viele mit Brocker (Möhren) und Peiffer (Rollrasen), der liegt im übrigen in vielen Fußballstadien in ganz Europa. Böse Zungen behaupten auch man kennt Schiefbahn aus den Verkehrsnachrichten….. 8 km Stau zwischen Willich-Schiefbahn und Abzweig Rheinkniebrücke….

Foto: Sascha Lucas www.slucas.de

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