Rüdiger Hendricks (von Allfinanz Deutsche Vermögensberatung, links) und Fahrradhändler Marios Hausmann (Mitte) sind die neuen Sponsoren des Schiefbahner Bundesliga-Teams im Radball. Foto: RSC Blitz Schiefbahn

Die Schiefbahner Radballer Marius Hermanns und Sven Holland-Moritz gehören erneut zur Top-Acht des Bundes. Mit einer soliden Leistung auf der Fläche sicherten sie sich jetzt die Teilnahme am Finale des Deutschlandpokals. Unterstützt werden sie dabei von zwei neuen Sponsoren.

Die Saison beendet, die Deutsche Meisterschaft abgesagt. Seit März liegt der länderübergreifende Spielbetrieb im Radball flach. Jetzt kehrten die Bundesligisten des RSC „Blitz“ Schiefbahn auf die Fläche zurück – und überzeugten auf ganzer Linie. Mit drei Siegen in vier Spielen qualifizierten sich Marius Hermanns und Sven Holland-Moritz für das Finale des Deutschlandpokals 2020.

Beim Halbfinale in Obernfeld (Niedersachsen) maßen sich die „Blitzer“ Spitzensportler mit Teams aus ganz Deutschland. Vorangegangen waren zwei Lehrgänge, ein Trainingswochenende und ein Turnier, welche die Schiefbahner als Ergänzung zum Trainingsbetrieb bestritten. Zuletzt bescheinigte Sven Holland-Moritz der Leistung des Teams „sportlich noch viel Luft nach oben“. Die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten und der Ausfall von Turnieren und Spieltagen hatte den Spielfluss der Radballer erschüttert. Davon zeigte sich jedoch wenig beim ersten offiziellen Event des BDR seit Pandemie-Beginn.

Mit einem klaren 7:1-Sieg, gefolgt von einem 6:2 startete die Mannschaft um Marius Hermanns und Sven Holland-Moritz in das Halbfinale des Deutschlandpokals. Im dritten Spiel gegen die Gastgeber mussten sich die „Blitzer“ allerdings knapp (1:2) geschlagen geben. Ein 4:2-Erfolg rundete das Event aus Schiefbahner Sicht dann noch ab. Mit dem zweiten Platz sicherten sich die „Blitzer“ Bundesligisten die Teilnahme am Finale des Deutschlandspokals. Dort treten die acht besten Teams des Bundes an. Das Turnier findet am 1. November statt. Die Bundesligasaison beginnt erst im kommenden Jahr.

Bis dahin stehen für die „Blitzer“ noch einige Trainingseinheiten bevor. Dabei wissen sie jetzt zwei starke Partner in ihrem Rücken: Mario Hausmann vom gleichnamigen Fahrradhandel in Willich sowie Rüdiger Hendricks, Regionaldirektion für Allfinanz Deutsche Vermögensberatung. Durch finanzielle Mittel der beiden neuen Sponsoren werden dem Bundesliga-Team um Marius Hermanns und Sven Holland-Moritz zumindest teilweise ihre Material- und Spritkosten gedeckt.

Der Radball ist keine Sportart, in der man Geld verdienen kann. Stattdessen kostet das Spielen an der Spitze eine gehörige Portion finanzieller Mittel und unzählige Stunden Zeit. Das weiß auch Rüdiger Hendricks: „Mir war es wichtig, den Jungs in der Bundesliga und auf dem Weg zur deutschen Radball-Spitze den Rücken ein wenig freizuhalten“, sagt er. Mario Hausmann erklärt: „Ich sponsore die Jungs, weil ich früher gerne selbst Radball gespielt habe und ich finde, dass es eine gute Sache ist, die lokalen Vereine zu unterstützen.“ Hermanns und Holland-Moritz bedanken sich herzlich bei ihren Förderern und blicken bereits mit Spannung auf die kommende Saison.