Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen und den Appellen zur Kontaktvermeidung lassen die Schützen der St. Sebastianus-Bruderschaft Schiefbahn ihre Hilfsaktion „wir Schützen helfen“ wiederaufleben. Wie bereits während des ersten, umfassenden Lockdowns bieten die Schützen an, auf Abruf kostenlos zu helfen. Beispiele können sein, dass sie Einkäufe für Menschen erledigen, die wegen Alter oder Vorerkrankungen zu den Risiko-Gruppen gehören.

Auch alleinstehenden Menschen oder Menschen in Quarantäne bieten die Schützen Hilfe an. „Ebenso gilt das Angebot natürlich auch für die Menschen, die in dieser schwierigen Situation für uns alle unermüdlich im Einsatz sind“, so Frank Zlobinski, der bei den Schiefbahner Schützen die Aktion betreut. Neben der Einkaufshilfe können sich die Schützen auch andere Besorgungen (Abholung von Medikamenten oder ähnliches) und Spaziergänge mit Haustieren vorstellen. „Die erste Hilfsaktion hat uns gezeigt, dass die Menschen uns als Schützen vertrauen und sich auch deswegen an uns wenden. Dieses Vertrauen achten wir sehr hoch“, so Zlobinski.

„Bei den Hilfen achten wir darauf, dass unsere Schützen alle Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, damit sie sich nicht anstecken und das Corona-Virus weiterverbreiten“, betont Sascha Kaulen, der Geschäftsführer der St. Sebastianus-Bruderschaft Schiefbahn.

Da die Schützen die Hilfen mit ihrer beruflichen Tätigkeit vereinbaren müssen, wird um Terminvereinbarung gebeten: Ansprechpartner für die Aktion sind der diesjährige Minister Basti Plum (Tel.: 0177-71922992) und Max Grein (Tel.: 0160-2379464). Per E-Mail sind die Schützen unter wirhelfen@sebastianus.de ebenso zu erreichen.