König Horst Meyer (li.) war mit Teilen seines Königshauses und des Vorstands der St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn zum traditionellen Oktoberfest in das Hubertusstift gekommen. Foto: Andrea Flatters

Es ist eine langjährige Tradition und war auch in diesem Jahr wieder eine schöne Abwechslung: Am Samstag (05.10.) feierten die Schützen der St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn mit den Bewohnern des Seniorenheims „Hubertus-Stift“ ein fröhliches Oktoberfest.

Einige Schützen hatten den Speisesaal des Seniorenheims bereits im Vorfeld „bayrisch“ geschmückt – zum Besuch kamen dann das amtierende Königspaar Horst und Ina Meyer, Finanzminister „Basti“ Plum, die Hofdamen und Mitglieder des Bruderschaftsvorstandes.

Brudermeister Michael Klein und Heimleiter Anton Deidinger eröffneten das Fest um 11 Uhr, auch sein Nachfolger Christoph Venedey war eigens gekommen. Bewohnerin Erika Antwerpes begrüßte die Besucher mit einem Gedicht, danach wurde dann getanzt, gesungen und geschunkelt. Die Schützen hatten für die Bewohner echtes bayrisches Oktoberfest bestellt, zum Mittagessen servierten sie Würstchen mit Leberkäse, Kartoffelpüree und Sauerkraut.

Viel Spaß hatten die Senioren beim Wettbewerb „Seppelhut-Werfen“: Jeder hatte fünf Würfe auf ein hölzernes Hirschgeweih. Den ersten Platz machte dann Marlene Bürks, Platz zwei ging an Gerda Neander und der dritte an Ingeborg Heidenreich. Bei den externen Gästen erreichte Herr Nietsche den ersten Platz.

Für Heimleiter Anton Deidinger war es das letzte Oktoberfest im Hubertusstift – wohl auch deshalb waren die Bewohner beim „Anton aus Tirol“ besonders sangesfreudig.

Sein Nachfolger Venedey sagte zu, dass die Kontakte zwischen dem Stift und den Schützen weiter gut bestehen bleiben sollten. Er sicherte jetzt schon zu, dass die Bewohner am Schützenfest-Montag wieder in das Festzelt kommen werden.