Schloss Neersen: Begegnung junger Menschen aus Russland, Ukraine, Lettland und Deutschland

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Foto: Stadt Willich

Dass Vielsprachigkeit mitnichten zu gegenseitiger Sprachlosigkeit führen muss – dafür war die vielstimmige und gut aufgelegte Truppe, die am Dienstag das Schloss Neersen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Guido Görtz besuchte, der beste Beweis: In Kooperation mit der „International association for traditional Games e.V.“ veranstaltet der „Deutsch-Lettische Freundeskreis“ noch bis zum 19. Oktober eine Begegnung junger Erwachsener von 16 bis 36 Jahre aus Russland, der Ukraine, Lettland und Deutschland unter dem Thema „Für eine Gemeinschaft engagieren – Spiel, Sport und Musik als universelles Kommunikationsmittel“ in Willich.

Bei dem Projekt werden die Teilnehmer Schulen, Seniorenclubs, Altenheime und Einrichtungen der Lebenshilfe (geistig und/oder körperbehinderte Menschen) besucht. Die Begegnungen sollen als Brücke zwischen den Kulturen für ein besseres Verständnis sorgen. Nun stand ein Besuch auf Schloss Neersen auf dem Programm, und Vize-Bürgermeister Görtz nahm die Gruppe in Empfang.

Gefördert wird die Woche durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Unter anderem anderen gab es bisher eine Stadtrundfahrt in Willich, aber auch Besuche des Gründerzentrums, Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf und des Landtags standen auf dem ambitionierten Programm. Für Mittwoch ist noch ein gemeinsamer Musikabend geplant, für Donnerstag eine Präsentationswerkstatt im Lise-Meitner-Gymnasium zum Thema „universelles Kommunikationsmittel“ mit Spiele, Wettbewerben und Karaoke – bevor sich die Teilnehmer dann am Freitag wieder auf die Heimreise machen.