Schützen helfen Integrativen Gruppen des TV Schiefbahn

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Brudermeister Michael Klein, Geschäftsführer Sascha Kaulen und Jürgen Baumanns (Aktion Schützen helfen) vom Vorstand der St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn informierten sich bei Petra und Stephan Adomeitis (Integrative Gruppen TV Schiefbahn) über die Verwendung der Spende. (v.l.n.r.) Foto: TV Schiefbahn

Diese Spende ist eine große Hilfe: Über die Aktion „Schützen helfen“ der Bruderschaften aus Schiefbahn und Niederheide erhielten die „Integrativen Gruppen“ des TV Schiefbahn jetzt eine Spende von 1000 Euro.

Mit dem Geld werden unter anderem neue T-Shirts für diese besondere Sportgemeinschaft angeschafft: In den Integrativen Gruppen beteiligen sich Kinder mit unterschiedlichsten Ausgangssituationen sportlich – mit körperlichen oder geistigen Behinderungen, aus sozial schwächeren Familien oder aus Familien mit einem „üblichen“ familiären und finanziellen Hintergrund.

„Wir möchten erreichen, dass die verschiedenen Hintergründe der Kinder in den Integrativen Gruppen keine Rolle spielen: Jedes Kind soll – auch in Sachen Bekleidung – die gleichen Chancen und Möglichkeiten habe“, erklärte Stephan Adomeitis, der mit seiner Frau Petra und einem Betreuerteam die Sportangebote leitet, den Hintergrund der „Integrativen Gruppen“. Außerdem organisiere das Team immer wieder Ausflüge oder andere Sport-Events, an denen jedes Kind ohne Rücksicht auf finanzielle Probleme teilnehmen könne.

Das Geld sei eine willkommene Unterstützung: Die Integrativen Gruppen haben in den letzten Monaten viele neue Kinder aufgenommen, die jetzt eben auch mit den Motto-Shirts „JA zu Inklusion und Toleranz“ ausgestattet werden.

Die Spende überbrachten Michael Klein (Brudermeister), Sascha Kaulen (Geschäftsführer) und Jürgen Baumanns (Schatzmeister) von der St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn. „Wir sind sehr froh, dass wir um Unterstützung gebeten wurden. Unsere gemeinsame Aktion Schützen helfen soll ja Bürgern in Schiefbahn bei Problemen helfen – dazu gehören natürlich auch die Vereine, wenn sie ein solches Inklusionsprojekt durchführen“, meint Michael Klein.

„Schützen helfen“ bietet laut Satzung Unterstützungsmöglichkeiten für alle Menschen aus Schiefbahn und Niederheide, „wobei wir alle Anfragen von Einzelpersonen streng vertraulich behandeln, um niemanden bloß zu stellen. Wer eine Hilfe benötigt, kann einen von uns dreien ansprechen oder uns über die Pfarr-Büros und andere Einrichtungen kontaktieren“, so Klein. In der Vergangenheit habe man etwa helfen können, wenn ein Rentner oder eine alleinerziehende Mutter eine notwendige Anschaffung wie Kühlschrank oder Waschmaschine nicht finanzieren oder wenn Kinder wegen einer engen finanziellen Situation nicht an einer Klassenfahrt teilnehmen konnten. „Für die Betroffenen ist es leider häufig so, dass selbst verhältnismäßig kleine Summen aus dem Alltagsbudget nicht mehr aufzubringen sind. Wir möchten Mut machen, uns anzusprechen“, ergänzt Kaulen.