Foto: Bettina Schneider

Vor wenigen Tagen konnte sich – im zehnten Jahr Ihres Bestehens – die gemeinsame Aktion „Schützen helfen“ der Schiefbahner St. Sebastianus-Bruderschaft und der St. Johannes Bruderschaft Niederheide über eine weitere Spende freuen. Michael Klein, Brudermeister der Schiefbahner Bruderschaft, und Johannes Bäumges, Präsident der Niederheider Bruderschaft, nahmen einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro entgegen, welche der Niederheider Artilleriezug „Flotte Sohle“ der Aktion zur Verfügung gestellt hat.

Wie so viele Schützenzüge derzeit, treffen sich auch die Männer um Zugführer Frank Niessen bereits seit vielen Wochen nur noch „online“ und fiebern der Zeit entgegen, wo man sich wieder in gemeinsamer Runde treffen kann.

Auf der anderen Seite wurde trotz der Corona-Krise weiterhin die Zugkasse mit monatlichen Beiträgen für „Freud‘ und Leid“ gefüllt, ohne dass man derzeit viele Gelegenheiten hätte, dieses Geld zu geselligen Anlässen auszugeben. Anlässlich verschiedener Aktionen, welche die Schiefbahner und Niederheider Schützen auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten ins Leben gerufen haben, reifte alsbald der Entschluss, mit einem Teil der Ersparnisse aus der Zugkasse Menschen zu helfen, die im unmittelbaren Umfeld auf Unterstützung angewiesen sind.

Über die genaue Verwendung des Geldes entscheidet traditionell nur ein äußerst begrenzter Personenkreis, so dass die Hilfe der Schützen schnell, unbürokratisch und gegebenenfalls auch anonym zuteil werden kann. In der jüngeren Vergangenheit wurden unter anderem Projekte der Willicher Tafel, die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt sowie finanziell schwache Familien unterstützt. Für weitere Auskünfte, sei es als willkommener Spender oder bedürftiger Mitbürger, stehen auf den Homepages der beiden Bruderschaften Informationen bereit.