Auch die Schützen der St. Konrad-Schützengilde am Grenzweg bemühen sich, das Schützenwesen trotz der Corona-Pandemie zu erhalten.

Zum Schützenfest-Termin 2020 an der Niers konnten die Schützen, Corona-bedingt nur unter strengen Auflagen, mit 50 angemeldeten Teilnehmern eine Feldgottesandacht mit anschließender Kranzniederlegung begehen. Daran anschließen trafen sich die Gruppen privat mit maximal zehn Personen. Vorher war der Grenzweg hergerichtet worden. Mit den aufgehängten und gehissten Fahnen erinnerte der Grenzweg die Anwohner und auch Spaziergänger an das Schützenfest-Wochenende. Da Pandemie-bedingt auch Treffen ausfielen, wurden die Gruppen der St. Konrad Schützengilde erfinderisch. So fanden die Treffen der Gruppen über Online-Medien statt – was natürlich zum Teil für erheiternde Momente sorgte. Auch die Vorstandsarbeit verlagerte sich so auf regelmäßige Online-Treffen.

DAS JAHR 2021

Im Jahre 2021 sorgte der Bezirksverband Viersen-Mitte der Schützen für ein Novum. Mit dem Bundesmeister Willi Pergens und den Bezirkspräsides Pfarrer Helmut Finzel und Pfarrer Roland Klugmann wurde das Jahresleitwort in der St. Konrad Kapelle gedreht und ging viral in die Viersener Schützenfamilie. Zu Palmsonntag und zum Osterfest öffneten die Viersener Gotteshäuser für zwei Stunden ihre Pforten. In dieser Zeit konnten sich Interessierte Palmzweige und das Osterlicht kostenlos abholen. Die Konrad-Kapelle war geöffnet und einige Schützen hatten sich zu einem Ordnungsdienst gemeldet.

Die Aussichten für das Schützenfest 2021 im Juli: Das zukünftige Königshaus befindet sich weiterhin in Wartestellung. An ein Schützenfest ist zurzeit leider nicht zu denken. „So warten wir ab, ob wir zumindest wieder einen Feldgottesdienst mit Kranzniederlegung organisieren dürfen. Allerdings werden die Anwohner und Besucher des Grenzweges wieder daran erinnert, dass am 3. Juli-Wochenende unser Schützenfest wäre“, so Hans-Josef Ronken, Pressewart der Schützengilde.