Marugame-Partnerstadt-Willich
Foto: Stadt Willich (Archiv)

Solidarische Grüße in der Krise: aus dem fernen Marugame in Westjapan hat das St. Bernhard-Gymnasium dieser Tage ein Schreiben der dortigen Partnerschule Fujii-Gakuen erreicht – das Yasuo Inadome, unter anderem Präsident des Japan Clubs Willich, freundlicherweise übersetzt hat.

Schulpräsidentin Mutsuko Fujii schreibt unter anderem an Schulleitern Margret Peters, dass sie im Namen aller Lehrkräfte, der Schülerinnen und Schüler von der Schule Fujii-Gakuen „Ihnen und allen in Ihrer Schule, die durch die Epidemie von Coronavirus der größten Herausforderung gegenüberstehen, alles Gute und Gesundheit“ wünschen. Seit dem 2. März, heißt es weiter, sei auch die Schule in Marugame geschlossen: „Wegen der Ausbreitung des Coronavirus‘ wisse man derzeit auch nicht, ob man am 7. April „die geplante Aufnahmezeremonie der neuen Schülerinnen und Schüler abhalten“ könne.

Mutsuko Fujii: „Ich erfuhr davon, dass auch Ihre Schule geschlossen wurde, und dass es aus diesem Grund nicht leicht ist, die Abiturprüfungen planmäßig durchzuführen. Ich kann sehr gut verstehen und mir vorstellen, wie sehr Ihre Lehrkräfte, Ihre Schülerinnen und Schüler hoffen, dass Ihre Schule bald wieder geöffnet wird.“

Von ganzem Herzen hoffe sie, dass die Ausbreitung des Coronavirus‘ sowohl in Deutschland als auch in der Stadt Willich schnellstmöglich gestoppt wird,  „damit alle in Ihrer Schule ihr friedliches Leben zurückgewinnen können: Wir sind durch unsere Schulfreundschaft verbunden, deshalb möchten wir uns miteinander solidarisieren, damit unser normales Leben,  das mit dem Lächeln der Schülerinnen und Schüler erfüllt ist, zurückkommen wird, und wir gemeinsam diese schwierige Situation überwinden können“ heißt es zum Abschluss des Schreibens aus Marugame.