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Spatenstich: Anrather Donkkampfbahn bekommt Kunstrasenplatz

von Willich erleben

Am Dienstag (25.01.) gab es den symbolischen Auftakt-Spatenstich, bald rollt dann der in Sachen Erdbewegung dezent effektivere Bagger: An der Anrather Donkkampfbahn wird der Asche- zum Kunstrasenplatz. Im Herbst soll alles fertig sein. Es ist bereits der sechste Kunstrasenplatz auf Willicher Stadtgebiet.

Neben den Kickern der „Anrather Viktoria 07“ werden dann auch die Leichtathleten des „TV Anrath“ und Schulen den neugestalteten Platz ebenfalls nutzen. Von vielen am Projekt Beteiligten begleitet schwangen jetzt also Bürgermeister Christian Pakusch und Yavuz Saadettin, erster Vorsitzender von „Viktoria 07 Anrath“, den Spaten.

Einige Fakten zur neuen Anlage, die Frank Magon vom Geschäftsbereich Landschaft und Straßen, bei dem als erfahrenem Fachmann Planung und Bauleitung liegen, vor Ort erläuterte:

  • Ausführende Firma: Carl Ley aus Düren. Der Kunstrasen selbst stammt aus dem Kreis Viersen, es kommt „Polytan Ligaturf Cross GT-Zero“ zum Einsatz, CO2-neutral, auf Gummi- oder Korkgranulat als Infillmaterial zur Dämpfung kann verzichtet werden, der Kunststoffrasenbelag wird stattdessen mit Quarzsand aufgefüllt.
  • Kunstrasenspielfeld: Rund 104 mal 68 Meter.
  • Natürlich werden auch Ballfangzäune errichtet.
  • Die 400-m-Tennenlaufbahn wird ebenfalls in eine Laufbahn mit Kunststoffbeschichtung umgewandelt, in den nördlichen Bereich wird eine Weitsprunganlage integriert.
  • Die bestehende Tragschicht bleibt im Wesentlichen erhalten. Bodenanalysen hatten keine Schadstoffe ergeben.
  • Im Untergrund arbeitet künftig in Kombination mit einer ebenfalls neuen Drainage eine leistungsfähige Entwässerungsanlage mit Zisterne, die Niederschlagswasser über eine Druckleitung in einen Graben und schließlich in den Flöthbach transportiert – bis zu 127 Liter Wasser können in der Spitze pro Sekunde aufgenommen werden.
  • Künftig gibt es sechs statt bisher vier Umkleidekabinen.
  • Gesamtauftragsvolumen: Rund 1,5 Millionen Euro.

Victoria beteiligt sich

Für die Anrather Viktoria ist es übrigens Kunstrasenplatz Nummer 2, sie bringt über die Jahre verteilt einen Eigenanteil von 60.000 Euro ein.

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